Sonntag, 28. März 2021

„Verwaltungs- und Rechtssystem, das nur Ressourcen frisst“

Es sind nicht die hohen Schulden, die ihm Sorgen bereiten, sondern die geringe Produktivität, sagt Wirtschaftsprofessor Gottfried Tappeiner im Hinblick auf die Zukunft Italiens. Das große Problem sei das Misstrauen, das der Staat seinen Bürgern entgegenbringt, aber auch der Bürger dem Staat. Für Südtirol ist Tappeiner optimistischer.

Gottfried Tappeiner: „Wenn man in ein marodes System Geld hineinpumpt, dann wird es nicht weniger marode, sondern noch krimineller, als es ohnehin schon ist.“ Die Fotografen
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Gottfried Tappeiner: „Wenn man in ein marodes System Geld hineinpumpt, dann wird es nicht weniger marode, sondern noch krimineller, als es ohnehin schon ist.“ Die Fotografen - Foto: © Die Fotografen

Gottfried Tappeiner über die wirtschaftliche Zukunft Italiens und Südtirols, über den „Mezzogiorno“ und die Notwendigkeit einer dezentralen Verwaltung in Südtirol. Von Arnold Sorg

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