Mittwoch, 23. März 2022

So vermeiden Sie eine böse Überraschung auf dem Lohnstreifen

Mit März ersetzt das einheitliche Familiengeld die Freibeträge für zu Lasten lebende Kinder und die Familienzulage ANF. „Viele Südtiroler haben noch nicht für das einheitliche Familiengeld angesucht und lassen sich unter Umständen so mehrere 100 Euro entgehen. Deshalb sollte man unbedingt jetzt ansuchen“, mahnt Tony Tschenett, Vorsitzender des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB).

Der ASGB ruft dazu auf, jetzt für das einheitliche Familiengeld anzusuchen. - Foto: © APA (dpa/Symbolbild) / Monika Skolimowska

Viele Südtiroler dürften sich darüber wundern, dass sie mit dem Märzlohn weniger Geld erhalten als sonst: Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass sie noch nicht für das einheitliche Familiengeld angesucht haben.

Dieses ersetzt nämlich ab 1. März die Freibeträge für zu Lasten lebende Kinder sowie die Familienzulage ANF (STOL hat mehrfach berichtet). „Wir hören, dass zahlreiche Südtiroler immer noch nicht für das neue einheitliche Kindergeld angesucht haben. Deshalb kann es passieren, dass bei vielen auf dem Lohnstreifen vom März über 200 Euro weniger draufstehen“, erklärt Tony Tschenett.

Um die Leistung beanspruchen zu können, ist die Abfassung der neuen ISEE-Erklärung 2022 notwendig. „Wir rufen deshalb die Menschen auf, sich einen Termin vorzumerken, um die ISEE-Erklärung zu machen und anschließend für das einheitliche Familiengeld anzusuchen“, so der ASGB-Vorsitzende.

Wer bis Ende Juni noch das Ansuchen für das Einheitliche Familiengeld stellt, kann aufatmen, denn der Betrag wird dann auch rückwirkend ab März ausbezahlt. „Wer hingegen das Ansuchen erst ab Juli stellt, für den gibt es keine rückwirkende Auszahlung und das Einheitliche Familiengeld wird erst ab dem Monat des Ansuchens ausbezahlt“, unterstreicht Tschenett.

Das staatliche Familiengeld dürfte aber noch weitere böse Überraschungen mit sich bringen.

pho

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