Dienstag, 18. Februar 2020

VOG mit Vermarktung zufrieden

Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften (VOG) verzeichnet in der laufenden Vermarktungssaison einen positiven Absatztrend.

Im Bild: Das VOG-Team auf der Fruit Logistica-Messe in Berlin.
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Im Bild: Das VOG-Team auf der Fruit Logistica-Messe in Berlin. - Foto: © VOG
Die Vermarktungssaison des VOG startete – auch aufgrund einer etwas geringeren Produktion in diesem Jahr – unter deutlich besseren Vorzeichen als im Vorjahr. Im Einzugsgebiet des VOG wurden 2019 rund 458000 Tonnen Äpfel nach integrierter Anbauweise (-10 Prozent gegenüber 2018) und rund 16800 Tonnen Bio-Äpfel (-18 Prozent gegenüber 2018) geerntet. Hauptgrund für den Rückgang der Erntemengen sind geringere Kaliber der Äpfel sowie in einigen Gebieten auch Hagel- und Frostschäden. Auch auf europäischer Ebene liegen die Erntemengen unter jenen von 2018 und gehören somit zu den niedrigsten der vergangenen zehn Jahre.

Aus vermarktungstechnischer Sicht zeichnet sich eine relativ positive Entwicklung der Saison 2019/20 ab: Der Start wurde durch die teils hohen Restbestände aus dem Vorjahr erschwert, doch gibt eine der geringsten Erntemengen in ganz Europa Hoffnung, dass die Vermarktungssaison günstig verlaufen wird.

Die Angebotssituation in Europa veränderte sich deutlich im Vergleich zu 2018: Die erheblichen Ernteausfälle, welche es in Nord- und Osteuropa gab, wurden zum Teil durch die hohen Erntemengen in Südeuropa ausgeglichen. In der Folge orientierten sich die Kunden um und kaufen nun nicht selten Äpfel aus anderen Produktionsgebieten.


Der VOG zieht eine positive Zwischenbilanz


„Beim VOG verläuft die Saison recht gut“, betont Walter Pardatscher, Direktor des VOG. „Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir bisher einen höheren Absatz verzeichnen, auch wenn die Preise – vor allem zu Beginn der Saison – nicht immer zufriedenstellend waren. Die ordentliche Absatzentwicklung hat sich in den ersten Wochen dieses Jahres fortgesetzt und sollte bei einer geringeren Produktverfügbarkeit weiter anhalten.“

„ Die Herausforderung der laufenden Vermarktungssaison sind allerdings die kleinen Kaliber, welche heuer zu einem deutlich höheren Prozentsatz anfallen“, so Pardatscher. Die Restbestände des Verbandes liegen Anfang Februar dieses Jahres nämlich rund 15 % unter jenen aus demselben Zeitraum des Vorjahres. Weil auch die Konsumentenpreise auf einem relativ niedrigem Niveau bleiben, wird der Konsum weiterhin angetrieben.

„Wir zählen in Europa zu den führenden Unternehmen im Bereich Äpfel. Unsere weltweiten Kunden schätzen uns aufgrund unseres breiten Angebots an Qualitätsäpfel“, unterstreicht Pardatscher. „Dieses Feedback erhielten wir auch auf der Messe Fruit Logistica in Berlin, an der wir in der letzten Woche teilgenommen haben“

stol