Die 17 Genossenschaften gruppieren sich in vier nach geographischen Kriterien und Kompetenzbereichen gegliederten Pools: Pool Bozen Süd, Pool Bozen West, Pool Meran und Pool Unterland - so die Bezeichnungen. Die Genossenschaft „Bio Südtirol“ wird sich weiterhin ausschließlich mit der Vermarktung von Bioobst beschäftigen. Für jeden Pool gelten exakt dieselben Anlieferungs-, Klassifizierungs- und Auszahlungskriterien. Ziel ist es, einheitliche Qualitätsstandards und die Kontinuität der Lieferungen während der Saison zu gewährleisten. Die Verkaufstätigkeit wird zentral vom VOG koordiniert. Das wichtigste Organ in diesem Zusammenhang ist die „Zentrale Arbeitsgruppe“, die sich aus jeweils einem Vertreter der verschiedenen Pools sowie dem Direktor des Verbandes, welcher auch den Vorsitz führt, zusammensetzt. Sie ist verantwortlich für den Abbauplan, die Verkaufsstrategien sowie alle Marketingmaßnahmen, die dazu beitragen sollen, die Umsatzziele zu erreichen. In Bezug auf die Vermarktung werden die Geschäftsführer der einzelnen Obstgenossenschaften weiterhin eine zentrale Rolle übernehmen. Sie werden aktiv in den Verkauf eingebunden und übernehmen die Verantwortung für bestimmte Märkte und Kunden. „Die Einführung der neuen Vermarktungsstruktur ist das Ergebnis zahlreicher interner Besprechungen”, so Gerhard Dichgans, Direktor des VOG. Mit dieser neuen Organisation werde es möglich sein, unsere Marktposition zu festigen sowie die interne Komplexität und die damit verbundenen Kosten zu senken. „Unser Ziel ist es, eine kompakte Organisationsstruktur aufzubauen, die sich ganz nach den Bedürfnissen unserer Kunden und den künftigen Entwicklungen am Markt richtet.“Die neue Struktur bringe für die Partner von VOG bedeutende Vorteile, so Dichgans und nennt dabei „ Saisonsplanung, effizientere Serviceleistungen und einheitliche Qualitätsstandards.“