Freitag, 5. August 2022

Volksbank: Im ersten Halbjahr 31,5 Millionen Euro Nettogewinn

Der Verwaltungsrat der Volksbank hat am heutigen Freitag das Ergebnis des ersten Halbjahres 2022 genehmigt. Der Nettogewinn nach Steuern beträgt 31,5 Millionen Euro, das entspricht einer Eigenkapitalrendite von 8 Prozent auf das Jahr gerechnet. Das Eigenkapital steigt auf 809 Millionen Euro, was einem Buchwert von 16,85 Euro pro Aktie entspricht.

Das Eigenkapital der Volksbank steigt auf 809 Millionen Euro (im Bild. v.l.n.r. Präsident Lukas Ladurner und Generaldirektor Alberto Naef). - Foto: © Volksbank

Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2022 der Volksbank bestätigen die Ertragskraft und Solidität der Bank und übertreffen deutlich die Zielsetzungen des Strategieplans „Sustainable 2023“, heißt es in einer Aussendung der Volksbank.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

Starkes Wachstum der Kernerträge um 17 Prozent auf über 150 Millionen Euro im ersten Halbjahr, dank einer Zunahme der Kommissionen im zweistelligen Bereich (plus 11,5 Prozent vor allem bedingt durch die Weiterentwicklung des digitalen Angebotes im elektronischen Zahlungsverkehr, Inkasso und Zahlungen, Personal Finance und Internet-Banking), sowie dank eines um zirka 20 Prozent gesteigerten Zinsergebnisses, aufgrund der gestiegenen Volumina und Margen.

Stetiges Wachstum der Volumina und Kunden, vorangetrieben durch die kundennahe Dienstleistungsqualität, die sich auch in den guten Ergebnissen der diversen Umfragen zur Kundenzufriedenheit widerspiegelt. Die verwalteten Kundenmittel steigen im Vergleich zum Juni 2021 um 2,1 Prozent, d.h. um plus 436 Millionen Euro, und erreichen eine Gesamtsumme von rund 21 Milliarden Euro.

Umsichtiges Risikomanagement mit einer Senkung der Risikokosten um 27 Prozent auf 61 Basispunkte (annualisiert).

Stabilität der operativen Betriebskosten, trotz hoher Inflation. Dies ist das Ergebnis eines konstanten Kostenmanagements. Die Cost-Income-Ratio bewegt sich mit 51 Prozent im nationalen Quervergleich auf einem sehr guten Niveau.

Steigerung der Solidität der Bank, die mit einem verbesserten Rating auf BB+ Stable belohnt wurde. Das Kernkapital übersteigt die aufsichtsrechtlichen Anforderungen um 360 Millionen und erreicht eine Gesamtkapitalquote (TCR phased-in) von 17,6 Prozent.

Konstant gute Rentabilität der Bank mit einer annualisierten Eigenkapitalrendite von 7,8 Prozent und einem Gewinn vor Steuern von über 47 Millionen Euro. Dies entspricht dem Niveau des ersten Halbjahres 2021, welches jedoch von außerordentlichen Sondereffekten beeinflusst war.

Ladurner: „Dank an die Mitarbeiter“

Der Präsident Lukas Ladurner erklärt: „Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2022 zeigen die Konstanz und Effektivität der Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen spreche ich im Namen des gesamten Verwaltungsrates unseren Dank aus für den Einsatz, mit dem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Strategieplan ,Sustainable 2023‘ umsetzen, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund der Pandemie und des Ukraine-Krieges.“

„Dieses Ergebnis zeigt, dass die Bank auch ohne die außerordentlichen Einmal-Effekte des Vorjahres, welche im Finanzgeschäft und durch Steuervorteile zustande kamen, ihre Ertragskraft im Kerngeschäft und ihre Solidität steigern konnte. Dies stimmt mich zuversichtlich, dass der Verwaltungsrat für das Geschäftsjahr 2022 die Ausschüttung einer angemessenen Dividende der Hauptversammlung vorschlagen kann, vorbehaltlich eventueller aufsichtsrechtlicher Auflagen.“

stol

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