“Für Mitglieder ist die Volksbank-Aktie eine langfristig sinnvolle und wertvolle Investition“, sagte Michaeler. Wachsen soll die Zahl der Mitglieder um 10.000 pro Jahr. "Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Volksbank ein gutes Ergebnis vorgelegt", betonte Generaldirektor Schneebacher. Der Reingewinn des Geschäftsjahres 2011 beläuft sich auf 18,5 Millionen Euro und liegt damit über dem Vorjahresgewinn von 17,4 Millionen Euro. Die Bilanzsumme lag bei 5,62 Mrd. Euro.„Einlagen und Ausleihungen haben sich zufriedenstellend entwickelt“, so Schneebacher. Die insgesamt verwalteten Mittel lagen bei 10,96 Milliarden Euro, das sind 3,88 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Gesamteinlagen - direkte und indirekte Einlagen - belaufen sich auf 6,2 Milliarden Euro (2,05 Prozent). Die direkten Einlagen beliefen sich auf 4,3 Milliarden Euro (6,54 Prozent). Die indirekten Einlagen, zu denen Staatsanleihen, Anleihen, Aktien, aus- und inländische Sparbriefe, Vermögensverwaltungen, etc. zählen, sanken um 6,73 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Die Ausleihungen sind auf 4,8 Milliarden Euro angestiegen (6,32 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 33,4 Millionen Euro (+ 5,01 Prozent).Über den Bilanzentwurf und den Dividendenvorschlag von 0,30 Euro pro Aktie werden die Mitglieder im Rahmen der Mitgliederversammlung am 17. April 2012 entscheiden. Ausblick auf 2012„Der Start in das Geschäftsjahr 2012 war gut“, erklärte Michaeler zum Ausblick auf das laufende Jahr. Zwar sei die Wirtschafts- und Finanzkrise noch nicht überwunden. „Wir sind jedoch vorsichtig optimistisch“, so Michaeler.„ Die Volksbank ist stark auf Südtirol ausgerichtet; die Unternehmen hierzulande haben einen starken Exportanteil und eine gute Qualität im Tourismus. Außerdem stehen die Familien in Krisenzeiten stärker zusammen. Diese Faktoren wirken stabilisierend.“