Die Kompetenz Südtirols im Seilbahnwesen ist unbestritten. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Seilbahnen für den Personenverkehr von Südtiroler Ingenieuren geplant und gebaut, darunter die historischen Anlagen auf Kohlern und das Vigiljoch. <BR /><BR />Heute sind zahlreiche Südtiroler Unternehmen globale Player in den Bereichen Umlaufbahnen, urbane Transportsysteme und Pistengeräte, bei der Schneeerzeugung sowie Aushängeschilder für Innovation und Qualität.<BR /><BR />Die Weiterentwicklung der Technologie hat sich in den letzten Jahren stark diversifiziert. Neben der Funktionalität spielen Design, Komfort und vor allem Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Südtiroler Unternehmen setzen Maßstäbe, sei es bei der Entwicklung umweltfreundlicher Seilbahnsysteme oder bei der energieeffizienten Schneeerzeugung.<h3> Südtirols Meisterleistungen in hochalpinem Gelände</h3>Die neuen Herausforderungen der Branche betreffen jedoch nicht nur die Technik, sondern auch den Bau unter extremen Bedingungen. Die Errichtung und die Instandhaltung von Schutzhütten auf über 3.000 Metern sind Beispiele für Projekte, bei denen Südtiroler Ingenieure, Architekten und Baufirmen Höchstleistungen erbringen.<BR /> Lawinenschutzsysteme, die den sicheren Betrieb in hochalpinem Gelände gewährleisten, sind ein weiteres Beispiel für das technische Know-how der Region.<BR /><BR />Auch der Seilbahnbau bleibt ein zentrales Thema, wie der Neubau vom 6er-Sessellift Braia Frida in Alta Badia oder die 6er-Sesselbahn „Steinermandl“ im Skigebiet Gitschberg-Jochtal. Gleichzeitig steht die Bewirtschaftung von Schutzhütten im Fokus, die aufgrund ihrer oft exponierten Lage und der steigenden Ansprüche an Nachhaltigkeit und Komfort ebenfalls vor großen Herausforderungen steht. <BR /><BR /><b>Die neueste „Radius“-Ausgabe „Alpine Technologien“ heute als Beilage der Tageszeitung „Dolomiten“ am Kiosk.</b>