Mittwoch, 02. Mai 2018

Von Venedig nach Turin in drei Stunden

Die norditalienischen Bahnverbindungen werden ausgebaut. Die mit den Staatsbahnen im Hochgeschwindigkeitsbereich konkurrierende private Gesellschaft Italo bietet seit dem 1. Mai Verbindungen auf der Achse Venedig-Mailand-Turin. Die Fahrzeit beträgt planmäßig etwas mehr als drei Stunden.

Foto: Nuovo Trasporto Viaggiatori S.p.a.
Foto: Nuovo Trasporto Viaggiatori S.p.a.

Die Züge halten in Brescia, Desenzano, Peschiera del Garda, Verona, Vicenza, Padua und Mestre.

Sechs Zugpaare verkehren täglich, ab dem 1. Juli sollen es 14 sein. Italo startete mit Tickets zu einem Kampfpreis von 9,90 Euro. „Die neue Linie Turin-Mailand-Venedig knüpft an den Korridor Turin-Neapel an, auf dem unsere Italo-Züge bereits verkehren“, sagte Italo-Präsident Luca Cordero di Montezemolo.

Italo hat kürzlich von Alston 17 neue Züge des Modells „Italo Evo“ erworben. Im Februar war das private Bahnunternehmen vom US-Fonds Global Infrastructure Partners geschluckt worden. Der auf Infrastrukturen spezialisierte Fonds zahlte 1,94 Mrd. Euro. Der US-Fonds übernahm auch Italos Schulden in Höhe von rund 400 Mio. Euro.

apa

stol