„Zölle, neue Wettbewerber und geopolitische Risiken: Die gesamte Autoindustrie steht unter enormem Druck“, sagte Blume. Der VW-Konzern habe „frühzeitig gegengesteuert“ und begonnen, Konzern und Marken neu auszurichten. „Unsere Marktanteile wachsen. Aber das reicht noch nicht aus“, sagte Blume. „Wir müssen Komplexität reduzieren, unsere Strukturen konsequent verschlanken und Kosten senken.“<BR /><BR />Seit der Ankündigung weiterer Sparzwänge in den vergangenen Monaten wird bei Europas größtem Autobauer um Zehntausende Stellen und vier Werke gerungen. Zunächst war von 50.000 Stellenstreichungen die Rede. Blume zufolge sind weitere 50.000 Arbeitsplätze auf der Kippe.<BR /><BR />Mit Blick auf mögliche Werksschließungen in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm sprach Blume von einer letzten Option, die er gern vermeiden wolle. „Unser Ziel ist es, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen.“