Montag, 29. Oktober 2018

VW kämpft mit Belastungen

Drohende Fahrverbote, Streit um Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos, neuer Abgas-Teststandard WLTP – der weltgrößte Autobauer Volkswagen steht unter Druck. Das dürfte sich nach Expertenmeinung auch auf die Zahlen auswirken.

Drohende Fahrverbote, Streit um Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos und der neue Abgas-Teststandard WLTP macht VW zu schaffen.
Drohende Fahrverbote, Streit um Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos und der neue Abgas-Teststandard WLTP macht VW zu schaffen. - Foto: © APA/AFP

Am Dienstag (7.30 Uhr) legt der Konzern seine Angaben zum dritten Quartal vor. Im ersten Halbjahr hatte der Branchenprimus noch gut abgeschnitten. Allerdings erwartet NordLB-Analyst Frank Schwope nun eine „Prognoseanpassung“, zumal er weitere Risiken von 10 bis 20 Milliarden Euro angesichts der juristischen Folgen von „Dieselgate“ für vorstellbar hält.

Grundsätzlich stehe Volkswagen aber „gar nicht schlecht“ da, meint Schwope. Er geht von einem Rekordabsatz von über 11 Millionen Fahrzeugen im Gesamtjahr aus. Für das dritte Quartal rechnen Analysten im Jahresvergleich mit einem stabilen Umsatz von 55 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern hingegen dürfte um 27 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro sinken.

dpa

stol