Mittwoch, 06. Januar 2016

VW-Skandal: Autobauer rechnet in USA mit baldiger Umrüstung

Volkswagen rechnet im Abgasskandal mit einer baldigen Zustimmung der US-Behörden zur geplanten Umrüstung der betroffenen Diesel-Fahrzeuge.

Symbolbild.
Symbolbild. - Foto: © APA/AP

„Wir sind zuversichtlich, dass wir eine akzeptable Lösung finden werden“, sagte der Chef der Marke Volkswagen, Herbert Diess, am Mittwoch auf der Technologiemesse CES in Las Vegas. Der Autobauer befinde sich in einem „konstruktiven Dialog“ mit den US-Behörden.

Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Umweltbehörde EPA zugegeben, Stickstoffwerte mit einer Software geschönt zu haben. Weltweit sind fast elf Millionen Fahrzeuge davon betroffen, in den USA knapp 600.000.

Verhandlungen ziehen sich hin

Während in Deutschland die Umrüstung von rund 2,4 Millionen Autos Ende Jänner beginnen soll, ziehen sich die Verhandlungen in den USA in die Länge. Vor Weihnachten hatte die kalifornische Umweltbehörde CARB die Frist für die Prüfung der Pläne bis zum 14. Jänner verlängert.

Auf der Messe in Las Vegas stellte Diess das Konzept eines elektrischen Kleinbusses vor. Das Budd-e genannte Fahrzeuge könne 2020 Realität werden. Der Nachfolger des legendären Bulli soll mit seinem Elektroantrieb über 500 Kilometer weit fahren können.

apa/reuters

stol