Der Tenor: Es könne nicht jedes Jahr gut laufen, aber man sei trotzdem zufrieden.<BR /><BR />„Unterm Strich wird es im Umsatz keinen großen Unterschied zum vergangenen Jahr geben“, meint Ulrich Schwarz von der Kuhleiten-Hütte. Mit dem Umsatz dieses Sommers sei er zufrieden, auch wenn das Wetter am Anfang der Saison noch nicht so gut war und deshalb anfangs weniger Gäste gekommen seien. Schwarz unterstreicht jedoch, dass man nicht voreilig Schlüsse ziehen könne, da die Almhütte noch für 2 Monate, also bis zum 5. November, geöffnet bleiben werde.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1070439_image" /></div> <BR /><BR />Die Gäste seien aus ganz Europa gekommen, jedoch könne man sagen, dass im Juni und Juli vor allem deutsche Gäste herauf auf die Kuhleiten-Alm wanderten, während im August viele Italiener dazugekommen seien. Die Einheimischen seien vor allem an den Wochenenden auf Kuhleiten gewesen.<BR /><BR />„Wenn das Wetter gut ist, läuft das Geschäft, wenn das Wetter schlecht ist, kann man nur hoffen, dass der Sommer besser wird“, sagt Annelies Wolf Erlacher vom Hochganghaus über die heurige Saison. Diese sei dieses Jahr sehr schlecht gestartet, da bei schlechtem Wetter keine Gäste kämen. So einen Start könne man im August auch nicht mehr ausgleichen, meint sie. Die Hütte sei aber noch bis Mitte Oktober geöffnet.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1070442_image" /></div> <BR /><BR />Die Gäste kämen zu 70 Prozent aus Deutschland und Österreich, während die italienischen Besucher nur 10 bis 20 Prozent der Gäste ausmachten. Einzelne Gäste kämen hingegen beispielsweise aus der Schweiz, Polen, Slowenien oder sogar aus Kanada. <BR /><BR />„Nicht jedes Jahr kann gleich sein, aber ich bin mehr oder weniger mit allem zufrieden“, erzählt Heinz Leitner von der Zwickauer-Hütte. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1070445_image" /></div> <BR /><BR />Die Schutzhütte liegt beinahe auf 3000 Metern Meereshöhe, was dazu führte, dass heuer im Juli auf den Wanderwegen noch viel Schnee gelegen habe. Zwischen Nebel, Wind und Sturm habe das Wetter einfach nicht mitspielen wollen, wodurch die Schutzhütte zusätzlich noch schwerer zu erreichen gewesen sei. Aus diesen Gründen hätten die Wanderer auch nicht die Möglichkeit, die Nachbarshütten zu erreichen. „80 Prozent der Buchungen wurden dadurch abgesagt“, erklärt Leitner. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1070448_image" /></div> <BR /><BR />Ab dem 20. Juli habe sich das Wetter gebessert und der Schnee sei geschmolzen, was dazu führte, dass einige Gäste mehr auf die Hütte gekommen seien. Trotzdem sei der Juli nicht glorreich gewesen. „Von Mitte bis Ende August hat sich die Situation aber stark verbessert und mehr Gäste sind gekommen, aber mit Schulbeginn nehmen die Buchungen wieder deutlich ab. Nun hoffen wir noch auf Tagesgäste im September.“<BR /><BR />Auch auf die Zwickauer-Hütte kommen die meisten Gäste – 80 Prozent – aus Deutschland, „aber es kommen auch einige Italiener und erstaunlich viele Tschechen, Polen und Niederländer“. Und Einheimische? „Das sind vor allem Stammgäste, Freunde und Bekannte.“