„Der Kalender bietet eine Gesamtübersicht unserer vielfältigen Märkte. Diese sind bei Einheimischen und Gästen sehr beliebt“, erklärt der Präsident der Wanderhändler im hds, Andreas Jobstreibizer.Neu ist heuer in der Anlage eine Karte mit den wichtigsten Wochenmärkten:Hier geht's zum Marktkalender 2016„Diese sollte als nützliches Instrument für die Touristiker vor Ort dienen, um ihre Orte zusätzlich zu bewerben“, so Jobstreibizer.2650 Markttage in SüdtirolIm vergangenen Jahr wurden in knapp 80 Gemeinden Südtirols über 200 Märkte abgehalten, mit insgesamt mehr als 2.650 Markttagen. Mehr als die Hälfte der Südtiroler Haushalte kauft regelmäßig auf Märkten ein. „Der Handel auf öffentlichen Flächen ergänzt den stationären Handel, bringt neue Kunden in die Orte und erhöht das touristische Angebot. Dieser Wirtschaftssektor ist somit ein wichtiger Baustein der lokalen Nahversorgung“, so Jobstreibizer. Viele Südtiroler Gemeinden hätten verstanden, dass ein Markt Frequenzbringer für alle Wirtschaftstreibende sei und keine Konkurrenz zu anderen Angeboten vor Ort.Jeder zehnte Einzelhändler ist WanderhändlerGemessen an der Anzahl der Unternehmen (rund 550) und Beschäftigten (1100) hält der Handel auf öffentlichen Flächen in Südtirol einen bescheidenen Anteil von zwischen einem und zwei Prozent an der gewerblichen Wirtschaft in Südtirol. Trotzdem übt mehr als jeder zehnte Einzelhändler diese Handelsform aus.Ein Drittel der Händler verkauft vorwiegend Lebensmittel und Getränke, zwei Drittel sind auf Bekleidung, Schuhe und sonstige Produkte spezialisiert. Mit rund zwei Beschäftigten je Betrieb ist der Wanderhandel ausgesprochen kleinstrukturiert und familienbasiert.Facettenreiche MärkteDie Märkte müssten noch mehr zu einem Bezugspunkt in den Südtiroler Ortszentren werden. „Ein Besuch dieser facettenreicher Märkte, die auch den Fleiß der Wanderhändler und ein Mix an Kulturen zum Ausdruck bringen, lohnt sich“, unterstreicht Jobstreibizer abschließend.stol