Samstag, 28. April 2018

Warten, warten bei Zulassungen von Motorfahrzeugen

Privatpersonen, die im EU-Ausland ein Fahrzeug gekauft haben und damit hierzulande zirkulieren möchten, hängen derzeit in der Warteschleife. Mit Anfang April wurde nämlich – unter anderem, um Mehrwertsteuerbetrug vorzubeugen – die Vorgangsweise für die Zulassung von Motorfahrzeugen abgeändert. Die technischen Systemumstellung hinkt der Neuregelung allerdings hinterher.

Privatpersonen, die im EU-Ausland ein Fahrzeug gekauft haben und damit hierzulande zirkulieren möchten, hängen derzeit in der Warteschleife.
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Privatpersonen, die im EU-Ausland ein Fahrzeug gekauft haben und damit hierzulande zirkulieren möchten, hängen derzeit in der Warteschleife. - Foto: © shutterstock

Das Dekret des Transportministeriums im Einvernehmen mit der Agentur für Einnahmen greift seit seiner Veröffentlichung in der „Gazzetta Ufficiale“ Anfang April. Es ersetzt damit die bisherigen Regelungen für Private, die ihr Kraftfahrzeug im EU-Ausland gekauft haben.

Über 100 Südtiroler warten aber nun schon seit etwa 3 Wochen auf grünes Licht vom Motorisierungsamt beziehungsweise von den Kfz-Zulassungsagenturen, denen sie das Bürokratische rund um ihr Fahrzeug anvertraut haben. Betroffen sind zwar frischgebackene Besitzer von Autos aus anderen EU-Ländern in ganz Italien. Doch was für gesamtstaatliche Verhältnisse nicht zwangsweise eine lange Bearbeitungszeit ist, ist für das „schnelle“ Südtirol ungewöhnlich, wo die Bearbeitungsfristen normalerweise 4 bis 5 Arbeitstage nicht überschreiten.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

D/aw

stol