Montag, 23. November 2020

Weihnachts-Cashback von 150 Euro: Bisher nur Ankündigung

10 Einkäufe im Dezember, zahlen mit Karte und dann 150 Euro der Ausgaben als Rückerstattung vom Staat – so die jüngste Ankündigung aus Rom. Sie soll das Weihnachtsgeschäft ankurbeln. Bloß: Verbindlich geregelt ist dazu noch nichts.

Das Weihnachtsgeschäft ist derzeit das große Sorgenkind. Die Regierung in Rom hat Hilfen angekündigt.
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Das Weihnachtsgeschäft ist derzeit das große Sorgenkind. Die Regierung in Rom hat Hilfen angekündigt. - Foto: © ANSA / PAOLO SALMOIRAGO / Z68
„Decreto Ristori“, „Decreto Ristori bis“, nun sollen „Decreto Ristori ter“ und „Decreto Ristori Natale“ folgen: Aus Rom überschlagen sich die Ankündigungen von Wirtschaftshilfen. Am heutigen 23. November vermeldete die Nachrichtenagentur Ansa, die Regierung arbeite am Weihnachts-Cashback über 150 Euro.

Und so soll der Cashback funktionieren: Wer im Dezember 10 Einkäufe in Geschäften tätigt und mit elektronischen Zahlungsmitteln zahlt, soll 10 Prozent der Ausgaben bis zu einer Höchstgrenze von 150 Euro vom Staat zurückerhalten – bis zum Jahresende, direkt auf das eigene Konto.



Wie bereits für die Kassenbonlotterie ( der „WIKU“ hat berichtet) müsste man dazu eine App installieren und sich darüber im System registrieren.

„Bisher ist das nur eine Ankündigung“, erklärt Steuerberater Gert Gasser aus Lana. „Eine entsprechende Verordnung ist noch nicht veröffentlicht.“

kn