Davon wurden letztlich aber nur 39.000 Euro anerkannt, erklärten Masseverwalter Andreas Grabenweger sowie Gläubigerschutzvertreter im Anschluss vor Journalisten. <BR /><BR />Bei den, angesichts der Gesamtsumme verschwindend geringen, anerkannten Forderungen handelte es sich um solche des Finanzamtes. Neben letzterem hatten auch zwei Signa-Gesellschaften sowie eine deutsche Bank Forderungen angemeldet, hieß es vom Alpenländischen Kreditorenverband (AKV). <h3> 2,7 Milliarden Euro an Forderungen</h3>Insgesamt wurden in Benkos persönlichem Insolvenzverfahren somit bisher von 40 Gläubigern 2,7 Mrd. Euro an Forderungen gegen den in Untersuchungshaft sitzenden, gefallenen Tiroler Unternehmer geltend gemacht. Anerkannt wurde nur eine vergleichsweise sehr geringe Summe, nämlich 47,4 Mio. Euro. Es handelte sich am Mittwoch um die zweite nachträgliche Prüfungstagsatzung nach einer solchen im vergangenen September.<h3> Hausdurchsuchungen in Wien und Innsbruck</h3>Unterdessen fanden laut Medienberichten am Mittwoch auch mehrere Hausdurchsuchungen in Wien und Innsbruck zur Causa Sgina statt. Betroffen waren offenbar die Signa-Zentrale in der Wiener Herrengasse und Standorte in Tirol, darunter das ehemalige Büro von Signa-Gründer Rene Benko im Kaufhaus Tyrol und die Benko-Villa in Innsbruck.<BR /><BR />Benko selber sitzt derzeit in Wien in Untersuchungshaft. Diese ist erst am Dienstag um zwei Monate verlängert worden.