Vor dem Landgericht Klagenfurt begann am Montag ein Zivilprozess der Bank gegen vier Aktionäre und neun ehemalige Manager.Es geht um 50 Millionen Euro, die das Institut 2008 im Zusammenhang mit dem Verkauf der Mehrheitsanteile an die Bayern LB als Sonderdividende ausgeschüttet hat.Die Bank verlangt das aus ihrer Sicht unrechtmäßig ausgezahlte Geld zurück. Das Verfahren ist teuer: Nach Angaben des Gerichts kosten angesichts des hohen Streitwerts die Anwälte auf Seiten der Klägerin und der 13 Beklagten insgesamt rund zwei Millionen Euro täglich.Angesetzt sind 32 Verhandlungstage.Der Deal war als „Gewinn“ in der Bilanz verbucht und so zusätzlich zum Kaufpreis 50 Millionen Euro an die damaligen Aktionäre – die Landesholding, die Hypo Burgenland, die Hypo Mitarbeiter Privatstiftung und die Berlin-Gruppe – gezahlt worden.dpa