Montag, 11. Juli 2016

Welche Zukunft steht Solland Silicon bevor?

Am Montag haben sich Landesrätin Martha Stocker und Vertreter der Fachgewerkschaften getroffen, um über die Situation des Sinicher Siliziumwerkes zu beraten.

Über die Zukunft von Silicon Solland berieten am Montag Landesrätin Martha Stocker und Vertreter von Fachgewerkschaften.
Badge Local
Über die Zukunft von Silicon Solland berieten am Montag Landesrätin Martha Stocker und Vertreter von Fachgewerkschaften. - Foto: © D

2015 ist das Siliziumwerk in Sinich von der Sunedison an die Solland Silicon übergegangen, seitdem versuchen Land, Betriebsräte und Vertreter der Fachgewerkschaften immer wieder, für die anhaltende schwierige Situation eine Lösung zu finden. Beim Treffen am Montag zwischen Arbeitslandesrätin Martha Stocker, dem Direktor der Abteilung Arbeit, Helmuth Sinn, und den Vertretern der Fachgewerkschaften standen die Frage der Zukunft des Unternehmens sowie die Sicherheit der Anlagen im Mittelpunkt, berichtet das Landespresseamt am Montag.

Auszahlung der Löhne ist prioritär

Landesrätin Stocker bekräftigte dabei ihr Bemühen, die verfahrene Situation zugunsten der Arbeitnehmer entschärfen zu wollen. "Vordergründiges Ziel ist und bleibt die seit Monaten ausstehende Auszahlung der Löhne", betonte die Landesrätin beim Treffen. Dies vor allem, weil man vermeiden wolle, dass mehrere Arbeitnehmer kündigen: eine eventuelle Übernahme des Betriebes durch ein ausländisches Unternehmen sei nur dann von Interesse, wenn auch das Know-how der hochspezialisierten Arbeiter zur Verfügung stehe.

Sicherheit auf dem Betriebsgelände ebenfalls Thema

Die Sicherheitslage des Siliziumswerkes in Sinich wurde unlängst von einer Inspektion der zuständigen Landesbehörde geprüft. Dabei wurden verschiedene technische Auflagen vorgesehen. Deren Erfüllung muss nun von den Verantwortlichen in die Wege geleitet werden. Über die Maßnahmen wurde auch der Staatsanwalt informiert. "Die Sicherheit auf dem Betriebsgelände muss auch weiterhin gewährleistet werden, unabhängig von der anhaltenden schwierigen Situation zwischen dem Unternehmen und seinen Arbeitnehmern", sagte die Landesrätin im Anschluss an die Aussprache.

stol/lpa

stol