Montag, 29. Mai 2017

Weltseilbahnkongress tagt in Bozen

Seilbahnexperten aus aller Welt treffen sich vom 6. bis 9. Juni zum Weltseilbahnkongress in Bozen. Der Kongress mit über 30 Referenten wurde am Montag vorgestellt.

Am Montag wurde der Weltseilbahnkongress von Landesrat Florian Mussner, O.I.T.A.F. Präsident Martin Leitner und Markus Pitscheider, Direktor im Landesamt für Seilbahnen, vorgestellt. - Foto: DLife
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Am Montag wurde der Weltseilbahnkongress von Landesrat Florian Mussner, O.I.T.A.F. Präsident Martin Leitner und Markus Pitscheider, Direktor im Landesamt für Seilbahnen, vorgestellt. - Foto: DLife

Die OITAF ist die Internationale Organisation für das Seilbahnwesen und vereint die drei das Seilbahnwesen betreffenden Kategorien Betreiber bzw. Seilbahnunternehmer, Hersteller der Seilbahnanlagen sowie Aufsichtsbehörden in einer einzigen Organisation.

Südtirol als Veranstaltungsort für den Kongress der Seilbahnexperten gilt als naheliegende Wahl, sind doch die Dolomiten mit über 30 Skigebieten, über 1000 Pistenkilometern und rund 370 Seilbahnen mit einer Förderkapazität von über 500.000 Personen eine der bekanntesten Skidestinationen der Welt. 

Seilbahnen zukunftsweisendes Mobilitätsmittel

„Gerade auf unserem Weg hin zur Modellregion für nachhaltige alpine Mobilität nehmen die Seilbahnen als zukunftsweisendes und umweltfreundliches Mobilitätsmittel eine immer wichtigere Rolle ein“, betonte Mobilitätslandesrat Florian Mussner bei der Vorstellung am Montag. 

„Nach Rio de Janeiro tagt der Weltseilbahnkongress nun dank der Unterstützung der Landesregierung in Bozen und zeigt Entwicklungen und innovative Projekte für den Einsatz von Seilbahnen nicht nur im alpinen Bereich, sondern auch in Städten und fördere den Austausch der Länder untereinander“, sagte O.I.T.A.F. Präsident Martin Leitner. 

„Seilbahnen bewegen“

Der Internationale Seilbahnkongress der OITAF steht dieses Jahr unter dem Leitmotiv „Seilbahnen bewegen  (Ropeways – motion and emotion)“. Dieses Leitmotiv beschreibt gleich zwei wichtige Eigenschaften der seilgezogenen Transportsysteme: Sie befördern Menschen von einem Ort zum anderen und sie können die Passagiere durch die Fahrt über Berglandschaften oder Städte auch emotional bewegen.

Inhaltlich wird der Schwerpunkt des Kongresses auf das Thema „Seilbahnen im urbanen und touristischen Bereich“ gelegt, aber auch auf Trends und Herausforderungen im Seilbahnbetrieb in den Traditionsmärkten. Außerdem werden technische und wirtschaftliche Aspekte von Seilbahninvestitionen in neuen Anwendungsbereichen sowie die Herausforderungen für Skigebiete durch die klimatischen Veränderungen beleuchtet.

30 Experten aus 28 Ländern

Beim Kongress, der zusammen mit der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) veranstaltet wird, referieren über 30 Experten aus dem Seilbahnbereich aus über 28 Ländern. Anmeldungen seien noch möglich, sagte Markus Pitscheider, Direktor im Landesamt für Seilbahnen.

Über den Kongress und das Programm informieren und zum Kongress anmelden können sich Interessierte beim O.I.T.A.F.-Sekretariat in Bozen oder hier. 

lpa/stol

stol