Dienstag, 23. April 2019

Wenig Bewegung an der Wall Street

Am ersten Handelstag nach dem verlängerten Osterwochenende haben sich die wichtigsten US-Aktienbörsen am Montag nur wenig bewegt.

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Der steigende Ölpreis habe auf der Stimmung gelastet, sagten Marktteilnehmer. Die USA wird die Ausnahmen für die Länder, die trotz Embargo Öl aus dem Iran beziehen dürfen, Anfang Mai auslaufen lassen. Zudem wollten sich viele Anleger vor der in dieser Woche anstehenden Zahlenflut von US-Unternehmen nicht positionieren.

Ansonsten sei das Handelsvolumen unterdurchschnittlich gewesen, hieß es weiter. In Europa beginnt das Geschäft an den Aktienbörsen erst am Dienstag wieder. In Asien war der Handel am Montag uneinheitlich verlaufen. Während in China Verluste verzeichnet wurden, endete der Handel in Japan etwas höher.

Auch erneut schlechte Daten vom Immobilienmarkt sorgten für Zurückhaltung bei den Anlegern. Bereits am Freitag waren Daten zu den Baubeginnen und -genehmigungen für den Monat März bekanntgegeben worden, die noch schlechter ausfielen als von Experten ohnehin befürchtet.

Am Montag wurde die Entwicklung der Verkäufe bestehender Häuser im selben Monat veröffentlicht. Auch diese lag unter den Erwartungen von Volkswirten. Als Resultat geriet die gesamte Immobilienbranche deutlich unter Druck: Der entsprechende Index sackte um 1,05 Prozent ab.

Der Dow Jones Industrial verlor am Ende 0,18 Prozent auf 26 511,05 Punkte. Für den breit gefassten S&P 500 ging es hingegen um 0,10 Prozent auf 2907,97 Punkte nach oben. Der Nasdaq 100 verbuchte ein Plus von 0,31 Prozent auf 7713,50 Zähler.

dpa

stol