Dienstag, 03. September 2019

Weniger Konkurse im Vergleich zum Vorjahr

Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) hat mitgeteilt, dass in den ersten 6 Monaten des Jahres 2019 in Südtirol insgesamt 30 Konkursverfahren eröffnet wurden. Das sind 4 weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres.

In Südtirol wurden im ersten Halbjahr 2019 4 Konkursverfahren weniger eröffnet als im selben Zeitraum des Vorjahres.
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In Südtirol wurden im ersten Halbjahr 2019 4 Konkursverfahren weniger eröffnet als im selben Zeitraum des Vorjahres. - Foto: © shutterstock

Betrachtet man die einzelnen Wirtschaftsbereiche, so fällt eine Verdoppelung im produzierenden Gewerbe auf (von 3 auf 6 Verfahren). Im Baugewerbe hingegen wurden nur mehr 4 Konkurse gemeldet (vor einem Jahr waren es 7 Konkurse). Die Verfahren im Bereich der sonstigen Dienstleistungen sinken von 10 auf 4 Konkurse, jene im Handel steigen von 10 auf 12 Konkursmeldungen. Im Gastgewerbe sind heuer 4 Konkurse gemeldet (gleich viele wie im selben Zeitraum des Vorjahres).

Weniger Firmen haben Konkurs angemeldet

Im ersten Halbjahr 2019 werden im Baugewerbe 0,7 Konkurse je 1.000 Unternehmen verzeichnet. In den anderen Wirtschaftsbereichen bewegt sich dieser Index zwischen 0,2 (Sonstige Dienstleistungen) und 1,5 (Handel). Einen Rückgang verzeichnet man im Baugewerbe: Dort fällt dieser Index von 1,3 im Jahr 2018 auf 0,7 Konkurse je 1.000 Unternehmen im Jahr 2019.

Der Landesdurchschnitt für alle Wirtschaftsbereiche liegt bei 0,7. Betrachtet man die Verteilung der Eröffnungsbeschlüsse auf die Bezirksgemeinschaften, gibt es in Bozen eine Abnahme von 14 auf 9 Verfahren und im Pustertal einen Rückgang von 6 auf nur mehr 1 Verfahren. Das Überetsch-Südtiroler Unterland verbucht einen Anstieg von 3 auf 8 Verfahren. Die anderen Bezirksgemeinschaften weisen keine bemerkenswerten Veränderungen auf.

25 abgeschlossene Konkursverfahren

Im 1. Halbjahr 2019 wurden 25 Konkurse abgeschlossen, bei denen im Durchschnitt 25 Gläubiger je Verfahren zugelassen wurden.

stol

stol