Freitag, 20. Januar 2017

Weniger Konkurse in Südtirol 2016

Eine erfreuliche Nachricht aus der Wirtschaft: Das Landesinstitut für Statistik ASTAT vermeldet für 2016 die niedrigste Zahl an angemeldeten Konkursen seit 10 Jahren.

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Foto: © shutterstock

Im zweiten Halbjahr 2016 wurden südtirolweit 19 Konkursverfahren eröffnet. Damit betrug die Gesamtzahl der 2016 angemeldeten Konkursverfahren 56, das sind weniger als 2015 (66 Konkurse) und die niedrigste Zahl der vergangenen zehn Jahre.

Auf tausend Unternehmen fielen somit 1,3 Verfahren. Am stärksten betroffen sind die Bereiche "Baugewerbe" und "sonstigen Dienstleistungen" mit jeweils 14 eröffneten Konkursverfahren. 2016 wurden 59 Konkurse abgeschlossen.

Nach einzelnen Wirtschaftsbereichen betrachtet, gibt es einen Rückgang von 15 auf 10 Konkurseröffnungen im Produzierenden Gewerbe, von 17 auf 14 im Baugewerbe und von 9 auf 5 im Gastgewerbe. Der Handel und die sonstigen Dienstleistungen verzeichnen konstante Werte.

Am meisten Konkursverfahren in Bozen 

Die Bezirksgemeinschaft Bozen verzeichnet die meisten eröffneten Konkursverfahren (19 Verfahren). Der Wert ist gegenüber 2015 gesunken (26 Verfahren). Das Burggrafenamt verzeichnet einen starken Rückgang von 11 auf 3 Verfahren, während das ÜberetschSüdtiroler Unterland eine Zunahme von 6 auf 14 Konkursverfahren meldet.

Das Wipptal und Überetsch-Südtiroler Unterland führen die Rangordnung der Konkursverfahren nach Anzahl der Unternehmen an (3,1 Verfahren je 1.000 Unternehmen, trotz geringer absoluter Anzahl, und 2,7 Verfahren je 1.000 Unternehmen).

Im Jahr 2016 wurden insgesamt 59 Konkurse abgeschlossen. Zu den einzelnen Verfahren wurden im Durchschnitt 36 Gläubiger zugelassen.

stol