Dienstag, 07. November 2017

Wenn der Chef ausfällt: für den Notfall gerüstet sein

Wer trifft die Entscheidungen und führt die Geschäfte fort, wenn krankheits- oder unfallbedingt der Arbeitgeber ausfällt? Eine Frage, mit der sich nicht nur der Südtiroler Meisterbund auseinandersetzen sollte.

Niemand setzt sich gern mit dem Gedanken auseinander, dass der Chef plötzlich einen Herzinfarkt, Schlaganfall, Freizeit-, Arbeits- oder Autounfall erleidet und ausfällt.
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Niemand setzt sich gern mit dem Gedanken auseinander, dass der Chef plötzlich einen Herzinfarkt, Schlaganfall, Freizeit-, Arbeits- oder Autounfall erleidet und ausfällt. - Foto: © shutterstock

Niemand setzt sich gern mit dem Gedanken auseinander, dass der Chef plötzlich einen Herzinfarkt, Schlaganfall, Freizeit-, Arbeits- oder Autounfall erleidet und ausfällt. Und dennoch kann es jederzeit und jedem passieren.

Die Ehefrau, der Ehemann, die Familienangehörigen und die Mitarbeiter stehen in diesem Moment vor einer Reihe von Fragen wie: Wer führt die Geschäfte fort? Wer trifft nun die Entscheidungen? Können die Löhne und Gehälter weiter gezahlt werden? Wer hat den Überblick über Forderungen und Verbindlichkeiten?

„Damit diese und weitere Fragen nicht unbeantwortet bleiben und das Unternehmen fortgeführt werden kann, muss sich das Unternehmen frühzeitig vorbereiten“, unterstreicht Martin Haller, Obermeister des Südtiroler Meisterbundes, der am Montag den Informationsabend zum Thema „Notfallplan – Was tun wenn der Chef plötzlich ausfällt“ in Klausen organisiert hat.

Bernd Leitzbach, Gastreferent der Veranstaltung sprach Klartext: „Wenn der Chef ausfällt, müssen die Mitarbeiter gut vorbereitet sein sprich sie müssen Bescheid über die Entscheidungsprozesse sowie über die Hinterlegung notwendiger Unterlagen wissen. Kommunikationsabläufe sollten so transparent wie möglich sein, damit sämtliche Informationen verfügbar und auffindbar sind.“

Oberstes Ziel müsse die Sicherung des Unternehmens sein, dessen Erfolg vor allem auf gute und qualifizierte Mitarbeiter aufbaue. Umso wichtiger sei es laut Leitzbach schon frühzeitig vorzusorgen, damit Risikofaktoren und Schäden zu minimieren und Familie und Mitarbeiter vor unangenehmen Situationen zu bewahren.

stol

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