Donnerstag, 02. Mai 2019

Wenn Südtiroler Hoteliers in den Süden wandern

Am Gardasee gibt es viel Potenzial für gehobene Gastronomie, anders als in Südtirol. Denn Wellnesstempel gibt es am größten See Italiens nur selten.

Am Gardasee gibt es viel Potenzial für gehobene Gastronomie.
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Am Gardasee gibt es viel Potenzial für gehobene Gastronomie. - Foto: © shutterstock

„Südtirol Heute“ hat mit 2 Hoteliers gesprochen, die am Gardasee versuchen, Fuß zu fassen. Heinrich Dorfer aus dem Passeiertal hat für 35 Millionen Euro in nur 13 Monaten ein Luxus-5-Sterne-Haus in Lazise erbaut. Weniger schnell ging es bei der Bürokratie. Für Genehmigungen gingen 2 Jahre drauf.

Dorfer glaubt, mit seinem Hotel auch in der Nebensaison, anders als andere Hotels am Gardasee, gut arbeiten zu können.

Ein besonderes Konzept hat auch der Grödner Hotelier Ralph Riffeser in Planung: In Sirmione soll dort eine Erholungsanlage für alleinerziehende Eltern nach deren Trennung beziehungsweise Scheidung mit ihren Kindern entstehen. Vor Jahren wurde der Baugrund gekauft  - nur die Bürokratie lässt auf sich warten.

Die Männer aus dem Norden und ihre eifrigen Projekte sind aber nicht bei allen am Gardasee willkommen – Druck auf Konkurrenzbetriebe und Neid sorgen dafür.

stol

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