Mittwoch, 14. Oktober 2015

Wer wird Südtirols innovativster Jungbauer?

Kleine Schätze, Kikeriki und ein bisschen Exotik: 25 findige Jungbauern aus allen Landesteilen haben beim Innovationspreis „IM.PULS“ mitgemacht. Nach einem harten Auswahlverfahren stehen nun die drei Finalisten fest. Bis 24. Oktober wird beim großen Video-Voting abgestimmt, wer Südtirols innovativster Jungbauer wird.

Daniel, Simon und Simon oder Robert?Bis 24. Oktober wird beim großen Video-Voting abgestimmt, wer Südtirols innovativster Jungbauer wird.
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Daniel, Simon und Simon oder Robert?Bis 24. Oktober wird beim großen Video-Voting abgestimmt, wer Südtirols innovativster Jungbauer wird.

Die beiden Simons aus St. Michael bei Eppan, Robert Thurner vom Afingsbruckhof im Sarntal und Daniel Primisser vom Biohof Moles in Prad am Stilfserjoch sind die Finalisten des Innovationspreis „IM.PULS“ der Südtiroler Bauernjugend (STOL hat berichtet).

Bis 24. Oktober können alle Interessierten beim großen Video-Voting für einen der drei Finalisten stimmen und damit mitentscheiden, wer Südtirols innovativster Jungbauer wird. Hier die Finalisten im Portrait:

Exotik aus Südtirol: Simon Werth & Simon Waldthaler, Asimina

Sie heißen beide nicht nur Simon, ihre Begeisterung schlägt auch für dieselbe Frucht: Die „Assimina“. Die exotische Frucht aus Kentucky schmeckt nach Mango, Papaya und Vanille und ist reich an Vitaminen. Vor drei Jahren haben die beiden Jungbauern eine Wiese gepachtet. Das war auch der Beginn dieses neuen Abenteuers.

 

Die beiden Simons setzen mit der Frucht „Assimina“ auf Exotik.- Foto: sbj

 

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Heuer im Herbst konnten sie die ersten Früchte ernten. Die Kunden vom Spezialitätengeschäft „Pur Südtirol“ sind begeistert vom Produkt. Durch die Veredelung wollen die beiden jetzt den Südtiroler Markt erobern. Man darf gespannt sein, was da noch kommt.

Über 500 Schätze auf kleinstem Raum: Robert Thurner, Afingsbruckhof, Sarnthein

Bei Robert Thurner vom Afingsbruckhof in Sarnthein ist alles etwas anders. Alte Kartoffelsorten wie der „Blaue Schweden“ reiht sich neben Himbeeren, Neuseeländerspinat, verschiedenen Sorten Peperoni oder den Topinamburknollen, auch Erdartischocke genannt. Seit mehreren Jahren baut Thurner gemeinsam mit seiner Familie über 500 verschiedene Raritäten am kleinen und steil gelegenen Hof an.

 

Robert Thurner setzt auf eine bunte Vielfalt. Seine Kunden sind begeistert. - Foto: sbj

 

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Die schmackhaften Fruchtaufstriche, Sirupe, das eingelegte Gemüse, Soßen und Pesti werden von den Kunden am Bauernmarkt in Bozen wie auch von der Spitzengastronomie sehr geschätzt.

Am Biohof Moles gackert es: Daniel Primisser, Biohof Moles, Prad am Stilfserjoch

Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Wenn jemand eine Antwort auf die Frage weiß, dann ist es Daniel Primisser vom Biohof Moles in Prad am Stilfserjoch. In drei versetzbaren Mobilställen leben etwa 1.800 Bio-Masthähnchen.

 

Daniel Primisser vom Biohof Moles gackert es. Er ist Herr über 1.800 Bio-Hähnchen. - Foto: sbj

 

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Die Hähnchen werden in der hofeigenen Metzgerei verarbeitet. Als Brathähnchen, Brustfilets, Keulen oder Chicken Wings gehen sie an Metzgereien, Biohotels und Restaurants aus ganz Südtirol.

Allen gemeinsam ist die Begeisterung für die Landwirtschaft 

Wenn auch alle drei Jungbauern und ihre Innovationen sehr unterschiedlich sind, so haben sie eines gemeinsam: Ihre Begeisterung für die Landwirtschaft ist überall spürbar. Wer neugierig geworden ist, kann sich auf der Webseite auch alle anderen eingereichten Projekte ansehen.

stol

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