In den EU-14-Staaten zuzüglich Norwegen, Schweiz und Großbritannien lag die Zahl von 197.610 Firmenpleiten um 4,8 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie eine Erhebung des Gläubigerschutzverbandes Creditreform zeigt. Die meisten Pleiten registrierte die Schweiz (plus 35 Prozent), jedoch wegen einer Gesetzesänderung, die schnellere Konkursverfahren ermöglicht. <BR /><BR />Dahinter folgen Griechenland (plus 24,4 Prozent), Finnland (12,1 Prozent) und Deutschland (plus 8,8 Prozent). Italien verzeichnete ein Plus von 5,4 Prozent. Sechs Länder verzeichneten einen Rückgang der Insolvenzen, wie etwa Niederlande, Irland und Norwegen.<BR /><BR />Anders stellt sich die Situation in Mittel- und Osteuropa dar. Dort wurden in acht der zwölf untersuchten Länder 2025 weniger Insolvenzverfahren von Unternehmen registriert. Die Gesamtzahl verringerte sich um 7,1 Prozent auf 36.939 Fälle (2024: 39.746).