<b>1. Was ist unser innovatives Produkt und welches Kundenproblem löst es?</b><BR />Das Start-up Marcatech hat sich mit seiner Plattform OneStaff zum Ziel gesetzt, Geschäftsprozesse, die in vielen Südtiroler Unternehmen noch manuell abgewickelt werden, zu digitalisieren und zu vereinfachen. „Wir haben bei der Personalverwaltung begonnen – also mit der Verwaltung aller Angestellten samt ihrer Daten und Dokumente in einem einzigen Portal, einschließlich Verträgen, Gehaltsvereinbarungen usw. Darauf aufbauend haben wir ein Modul für die Personalsuche und eines für die Schichtplanung erstellt“, erklärt Start-up-Gründer Dominik Markart.<BR /><BR /> Zuletzt hat das Team auch die Digitalisierung der Eingabe der Einnahmen bzw. Umsätze in Angriff genommen. „Mit unserem System muss nicht mehr der Chef selbst die täglichen Einnahmen eintragen, sondern diese werden mittels unserer App von den Mitarbeitern übernommen.“ In Zukunft soll die Plattform auch auf einige Besonderheiten des Südtiroler Markts eingehen, wie zum Beispiel auf saisonale Schwankungen oder auf Arbeitsverträge mit Kost und Logis. <BR /><BR /><b>2. Wie sind wir auf diese Geschäftsidee gekommen?</b><BR />„Ich habe während meiner Unizeit in einem Grödner Hotel gearbeitet und dort ein ungenutztes Innovationspotenzial gesehen. Also habe ich es mir zum Ziel gesetzt, ein Unternehmen aufzubauen, das eine neue und einfach zu verwendende Lösung für genau diese Realitäten entwickelt“, erzählt Markart. Zusammen mit einigen Schulkollegen begann er, an einer Software herumzutüfteln. <BR /><BR /><embed id="dtext86-68842562_quote" /><BR /><BR /><b>3. Was waren unsere größten Herausforderungen und was haben wir daraus gelernt?</b><BR />Als das Unternehmen vor rund 2 Jahren gegründet wurde, war Markart gerade einmal 22 Jahre alt. „Da hatte ich schon ein bisschen Respekt vor der Verantwortung und den Risiken der Führung eines Start-ups. Die größte Herausforderung während der Entwicklungsphase war es, ein Produkt zu erstellen, das nicht nur in unserem Kopf, sondern auch in der Realität funktioniert“, sagt der Jungunternehmer. Dazu komme auch das stetige Risiko, die Anforderungen und Bedürfnisse des Markts falsch zu interpretieren. „Die größte Lektion, die ich in den letzten Jahren gelernt habe, ist, dass man sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen darf. In einem Start-up läuft so einiges schief, jeden Tag gibt es ein neues Problem zu lösen. Wenn man sich von der Aufregung mitreißen lässt, dann wird es nur noch schwieriger.“<BR /><BR /><b>4. Was ist der derzeitige Status quo?</b><BR />Nach einer 2-jährigen Entwicklungsphase, in der das Team von OneStaff fast ausschließlich programmiert hat, befindet sich das Unternehmen heute an einem Punkt, an dem kontinuierlich neue Funktionen entwickelt werden. Den Produkt-Launch hat das Start-up hintersicht und auch bereits die ersten Kunden in und außerhalb Südtirols gewinnen können. <BR /><BR /><b>5. Wo sehen wir uns in 3 Jahren?</b><BR />„In den nächsten 3 Jahren möchten wir weiterhin in neueste Technologien investieren, wie wir es heute schon zum Beispiel mit der automatischen Analyse von eingereichten Lebensläufen mittels künstlicher Intelligenz tun. Meine größte Angst ist es, nicht mit der Zeit mitzugehen. Genau wir, die eine innovative Lösung anbieten, sind die ersten, die sich selbst innovieren müssen. Ich hoffe, dass wir in 3 Jahren Funktionen anbieten können, die ich mir heute gar nicht vorstellen kann“, wünscht sich Markart. <BR /><BR /><BR />Haben auch Sie ein Start-up mit einer innovativen Idee? <BR />Dann melden Sie sich per Mail an <a href="mailto:josef.bertignoll@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">josef.bertignoll@athesia.it</a>