<i>In der Rubrik „Start-up-Stage“ stellen Gründer ihre innovativen Ideen vor.</i><BR /><BR /><b>1. Was ist mein innovatives Produkt und welches Kundenproblem löst es?</b><BR /><BR /> Wer beim Sporteln Leistung bringen will, greift immer öfter zu Gels, Pulvern oder Isodrinks – Profi- wie Freizeitsportler gleichermaßen. In den wachsenden Markt der Ausdauernahrung will nun auch ein Kalterer mitmischen: Kassian Goëss-Enzenberg möchte mit sapple, einem Energy-Gel auf Apfelbasis, die Branche aufmischen. „Klassische Gels bestehen meist aus Zuckersirup und Zusatzstoffen, schmecken künstlich und liegen vielen schwer im Magen. Sapple kommt mit wenigen, natürlichen Zutaten aus, schmeckt nach frischem Apfel, enthält wertvolle Mikronährstoffe und ist daher gut verträglich“, erklärt der Gründer.<BR /><BR /><b>2. Wie bin ich auf diese Geschäftsidee gekommen?</b><BR /><BR />„Meine Familie baut seit Generationen Äpfel an. Mein Ziel ist es, mehr aus ihnen zu machen als Speiseapfel und Apfelsaft. Heute dreht sich im Apfelanbau alles um das Aussehen. Ich will den Fokus zurück auf das legen, was drinsteckt: die Nährstoffe“, erklärt Goëss-Enzenberg. Nach vielen Experimenten ist schließlich das erste Produkt entstanden, das Energy Gel.<BR /><BR /><BR /><b>3. Was waren die größten Herausforderungen und was habe ich daraus gelernt?</b><BR /><BR />Volle Leistung und trotzdem natürliche Inhaltsstoffe: Diesen Spagat zu meistern, stellte für den jungen Kalterer eine große Herausforderung dar. <BR /><BR />„Beides zusammen bekommt man nicht über Zusatzstoffe, sondern nur über die Rohstoffe und den Prozess. Das hat viele Tests gebraucht, aber genau das macht heute den Unterschied aus.“<BR /><BR /><b>4. Was ist der derzeitige Status quo?</b><BR /><BR />Das Energy-Gel kam im Juli auf den Markt. Der Vertrieb läuft aktuell über den eigenen Onlineshop, während über erste Listungen im Sportfachhandel verhandelt wird. Parallel dazu läuft der B2B-Aufbau im Hotellerie-Sektor. Auch das Patent wurde bereits eingereicht. Zudem befindet sich derzeit eine Studie mit dem Sanitätsbetrieb Südtirol in Vorbereitung.<BR /><BR /><b>5. Wo sehe ich den Betrieb in drei Jahren?</b><BR /><BR /> „In 3 Jahren sehen wir sapple als eine etablierte Marke in der Sportnahrung und auch darüber hinaus“, ist Goëss-Enzenberg überzeugt. „Neben weiteren Produkten für Sportler sollen auch Snackprodukte und Getränke entstehen, immer mit einem funktionellen Mehrwert für den Konsumenten.“