Donnerstag, 26. Januar 2017

Wie man Schule und Wirtschaft zusammenbringt

Was haben Schule und Wirtschaft gemein? Mehr als man auf den ersten Blick meinen möchte. Dies geht aus den Ergebnissen der Initiative „Zukunftswerkstatt Schule – Wirtschaft“ der Handelskammer Bozen und des deutschen Bildungsressorts hervor.

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Foto: © shutterstock

Schule und Wirtschaft näher zusammenbringen und eine fruchtbaren Austausch ermöglichen: Das ist das Ziel der Initiative „Zukunftswerkstatt Schule – Wirtschaft. Am Donnerstag wurden die ersten Ergebnisse der Veranstaltungsreihe vorgestellt: Die Orientierung hin zum Berufs- und Arbeitsleben ist allen Teilnehmern ein großes Anliegen, wie die Ergebnisse der Workshops aufzeigten. Besonders das Praktikum und die Betriebserkundungen würden als „sehr wertvoller Baustein der Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft betrachtet“.

Handelskammer-Präsident Michl Ebner unterstrich die Wichtigkeit der Mehrsprachigkeit: „Die Fähigkeit mehrere Sprachen zu beherrschen, ist für Bürger und Wirtschaft sehr wichtig, daher muss die Mehrsprachigkeit konsequent gefördert werden“.

In der dualen Ausbildung sollten sich alle Partner für eine Steigerung des Images einsetzen. Schließlich stellten die Unternehmen einen deutlichen Fachkräftemangel fest, der nicht nur die Schule, sondern auch die Betriebe fordert. Die laufende berufsbegleitende Weiterbildung der Mitarbeiter werde daher immer wichtiger, so Ebner. 

stol