Mittwoch, 17. Januar 2018

Wie sportliche Großevents zum Erfolg werden

Von der Abfahrt in Gröden über den Biathlon-Weltcup in Antholz bis zum Dolomiti Superbike: Auch heuer fanden und finden in Südtirol sportliche Highlights statt. Doch was bringen solche Großevents für Südtirol?

Als positives Beispiel führt Harald Pechlaner den Biathlon-Weltcup in Antholz an.
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Als positives Beispiel führt Harald Pechlaner den Biathlon-Weltcup in Antholz an. - Foto: © APA/AFP

Wer profitiert von solchen Veranstaltungen: nur der Tourismus oder auch die einheimische Bevölkerung? Dieser Frage geht der aktuelle „WIKU“ in seiner Titelgeschichte auf den Grund.

„Solche Großveranstaltungen haben ihren Platz, ihren Stellenwert und ihre Wichtigkeit“, sagt etwa Harald Pechlaner, Leiter des Eurac-Instituts für Regionalentwicklung in Bozen und Professor für Tourismus an der Universität Eichstätt-Ingolstadt, dem „Wirtschaftskurier“. Entscheidend für den Erfolg seien mehrere Faktoren, aber vor allem einer: Wie sehr die lokale Bevölkerung die Veranstaltung mitträgt. „Die gesellschaftliche Nachhaltigkeit ist die Grundlage für die wirtschaftliche Nachhaltigkeit“, so Pechlaner.

Als positives Beispiel führt er den Biathlon-Weltcup in Antholz an. Dort sei die einheimische Bevölkerung ungemein engagiert, die Akzeptanz der Veranstaltung groß. Das liege daran, dass die Talbevölkerung von Anfang an miteingebunden worden sei. Zudem profitiere mittlerweile ein guter Teil der heimischen Bevölkerung vom Biathlon-Weltcup.

In dieselbe Kerbe schlägt Thomas Aichner, Leiter der Kommunikationsabteilung des Wirtschaftsdienstleisters IDM: „Man muss die einheimische Bevölkerung immer in solche Events miteinbeziehen. Damit erreicht man eine große Akzeptanz.“

Welche weiteren Faktoren Sport-Events zum Erfolg führen und worauf Organisatoren achten sollten, lesen Sie im aktuellen „WIKU“.

stol