Wird sich der Wintersport verändern? Wenn ja: wie? Und was bedeutet das für Südtirol? Antwort auf diese Fragen gab es beim 2. „Oberalp Summit“. <BR /><BR /><BR /><BR />Am Montag fand zum 2. Mal in diesem Jahr der „Oberalp Summit“ statt. Die EURAC und das Museum für Moderne Kunst Museion in Bozen boten ausgewählten 150 Händlern aus der ganzen Welt Platz für dieses Event. Das zentrale Thema: Die „Zukunft des Wintersports“.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="704840_image" /></div> <BR /><BR />Verschneite Landschaften gehören zu den mystischen Traumbildern von Menschen. Der Wintersport der Zukunft müsse dieser Sehnsucht mehr gerecht werden als bisher, sagte Christoph Engl, CEO der Oberalp Group. „Es braucht Aufstiegsanlagen und auch künstliche Beschneiuung, der Traum wird aber stärker werden, sich ohne diese Hilfsmittel der Winternatur auszusetzen.“ Winter und Schnee, Skitouring und Langlaufen würden weniger Performance getrieben sein, sondern mehr von Rückzug und Genuss beeinflusst, glaubt Engl. „Das richtige Winter-Abenteuer wird wieder einen größeren Stellwert bekommen.“<BR /><BR />Durch den Klimawandel werde der Wintersport in Zukunft nicht ausschließlich mit perfekten Schneelagen zu tun haben. „Mehr und mehr wird der Winter von einer Jahreszeit zu einem Variationsanlass für Sportarten, die über das gesamte Jahr ausgeübt werden wollen.“ So werde die Sportkletterer-Community dieser Welt die Winter in der Kletterhalle verbringen oder die winterwarmen Kletter-Hotspots bereisen, sagte Engl. „Zudem werden wir in der kalten Jahreszeit eine größer werdende Gruppe an Trail-Runnern, Mountain- und Gravelbikern, Winterwanderern und Boulderern sehen, die ihre Sportaktivitäten nicht mehr gegen andere, wintertaugliche Aktivitäten eintauschen“, prophezeit der CEO der Oberalp-Group.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="704843_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Nicht nur die Zukunft des Wintersports bewegt das Unternehmen dieses Jahr besonders, sondern auch das 40. Firmenjubiläum der Gruppe. Oberalp-Präsident Heiner Oberrauch nahm den „Summit“ zum Anlass sich bei Weggefährten und Partnern zu bedanken. „Wir kennen die Bedürfnisse am Berg und wir haben Mitarbeiter, die für ihre Aufgaben brennen. Dies ist der Motor unseres Tuns.“ Nun könne er das Unternehmen in bessere, jüngere Hände geben. Tochter Ruth hat gerade mit der Marke „LaMunt“, die mit besonderen Bekleidungskollektionen die wachsende Gruppe an selbstbewussten Frauen am Berg bedienen wird, ein neues Start-Up begründet.