Mittwoch, 13. Mai 2015

Wieder Streiks bei Deutscher Post

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post macht die Gewerkschaft ver.di mit einer Ausweitung von Warnstreiks weiteren Druck auf den Arbeitgeber.

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Ab Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch seien die Beschäftigten in allen 83 Briefzentren aufgerufen worden, ihre Arbeit niederzulegen, teilte ver.di mit.

Durch den deutschlandweiten Ausstand in der Postbearbeitung werde es bei der Zustellung im ganzen Land zu Verzögerungen kommen. Streiks gebe es außerdem in anderen Bereichen wie dem Fahrdienst und der Großkundenannahme. In den kommenden Tagen würden die Streikmaßnahmen fortgesetzt, hieß es.

Ver.di fordert für die 140.000 Mitarbeiter eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich. In der vierten Verhandlungsrunde hatte das Management ein Angebot vorgelegt, das ver.di aber strikt ablehnte. Daraufhin wurden die Verhandlungen abgebrochen. Hintergrund ist die Gründung von 49 Gesellschaften in der Paketzustellung, die ver.di für unzulässig hält. Als Entschädigung dafür fordert sie kürzere Arbeitszeiten.

apa/dpa

stol