Freitag, 29. Mai 2015

Winter-Tourismus trotzt der Krise

Südtirols Wirtschaftsmotor Tourismus gerät nicht ins Stottern. Ganz im Gegenteil: Trotz ungünstiger Schneeverhältnisse zu Beginn des Winters können sich die heimischen Touristiker an einem Plus bei Ankünften und Nächtigungen erfreuen.

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Foto: © shutterstock

Die Zahlen: Was die Gästeankünfte im Winterhalbjahr (November 2014 bis April 2015) betrifft, so wurde laut Landesstatistikinstitut Astat eine Steigerung von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Auch die Zahl der Übernachtungen nahm um 1 Prozent zu.

Schwarze Monate: November und März

Aufgeschlüsselt auf die einzelnen Monate hat es vor allem im Februar (plus 11,2 Prozent bei den Ankünften und plus 12,5 Prozent bei den Nächtigungen) einen starken Aufschwung gegeben, während die Tourismustreibenden im November (minus 12,3 Prozent) und im März (minus 11,8 Prozent) bei den Nächtigungen ein starkes Minus gegenüber dem Vorjahr hinnehmen mussten.

Was die Aufteilung nach Tourismusgebiete betrifft, so waren Meran und Umgebung und das Tauferer Ahrntal bei den Urlaubern beliebt (Zunahme bei den Ankünften 8,5 Prozent bzw. 8,1 Prozent und bei Nächtigungen 4,3 Prozent bzw. 6,3 Prozent).

Der Tourismusverband Kronplatz musste Einbußen bei den Ankünften und Übernachtungen hinnehmen (minus 2,2 Prozent bzw. minus 2,9 Prozent): Trotzdem verbucht er mit 1,7 Millionen zahlenmäßig die meisten Urlauber.

Kommt der Italiener zurück?

Und: Es zeichnet sich ein positiver Trend bei den italienischen Urlaubern bei den Ankünften (plus 5,7 Prozent) und den Übernachtungen (plus 1,5 Prozent) ab. Die Zahl der deutschen Gäste blieb im Winterhalbjahr konstant: Die Ankünfte sind minimal gesunken (minus 0,4 Prozent) und die Übernachtungen leicht gestiegen: plus 1,0 Prozent.

stol