Die Wintersportindustrie wächst weltweit. 2025 erreichte der Markt ein Volumen von 13,5 Milliarden Euro und soll in diesem Jahr voraussichtlich um weitere sechs Prozent wachsen, zeigt eine aktuelle Studie von Mediobanca. Mit einem Anteil von 11 Prozent gilt Italien dabei als drittgrößter Exporteur von Wintersportartikeln und -technologie der Welt, hinter Österreich (17 Prozent) und China (13 Prozent). <BR /><BR />Die italienische Wintersportbranche konzentriert sich laut Mediobanca vor allem auf Venetien und Südtirol.<BR /><BR />Hierzulande sind mit der HTI-Gruppe und Doppelmayr Italia zwei der weltweit bedeutendsten Seilbahnbauer und mit Technoalpin der Weltmarktführer in Beschneiungsanlagen ansässig.<BR /><BR />Venetien, genauer die Gemeinde Montebelluna, gilt wiederum als das Zentrum für Wintersportartikel. Dort haben sich einige der weltweit wichtigsten Skischuhersteller niedergelassen, darunter die Tecnica Group mit Marken wie Tecnica, Nordica und Blizzard, Rossignol-Lange oder die Rocca Group. <h3> Die umsatzstärksten Unternehmen</h3>Gemessen an der Umsatzstärke zählen laut Mediobanca gleich drei Unternehmen mit Sitz in Südtirol zu den Top 5: die HTI-Gruppe in Sterzing mit einem Umsatz von 1,4 Mrd. Euro, Technoalpin mit einem Umsatz von 210 Mio. Euro und Doppelmayr Italia mit einem Umsatz von 108 Millionen.