Das Landesinstitut für Statistik Astat hat zuvor noch die Entwicklungen im heimischen Tourismus im Winterhalbjahr 2011/12 präsentiert.Ein erstes, vorläufiges Fazit: Die Wintersaison ist trotz starker monatlicher Schwankungen stabil verlaufen, der schwache Start konnte durch einen starken Endspurt ausgeglichen werden.Im Zeitraum November 2011 bis April 2012 wurde bei den Ankünften ein Plus von einem Prozent und bei den Übernachtungen ein Minus von 0,1 Prozent verzeichnet.Während es in den Monaten November, Dezember Januar und März vergleichsweise wenig Winterurlauber nach Südtirol zog, waren Zimmer in den Monaten Februar und April besonders gefragt.Die beiden Monate konnten die schlechten Werte vom Beginn der Wintersaison nahezu ausgleichen, was wohl auf die späten Termine von Fasching und Ostern zurückzuführen ist.Mehr Ausländer, weniger Inländer urlauben in SüdtirolAuffallend: Die Zahl der Inländer, die in Südtirol urlauben, geht zurück. So auch im vergangenen Jahr, wo die Zahl der inländischen Gäste im Vergleich zu 2010/11 um 9,1 Prozent sank.Dennoch: Die Italiener buchten immer noch mehr als ein Drittel der gesamten Übernachtungen.Besonders ins Auge sticht der starke Anstieg bei den Übernachtungen der Schweizer Nachbarn: Eine Erklärung hierfür könnte im derzeit günstigen Wechselkurs des Schweizer Franken zum Euro liegen.Auch bundesdeutsche Gäste (plus 6,5 Prozent) und Touristen aus „Anderen Ländern“ (plus 2,4 Prozent) zog es vermehrt nach Südtirol.Stagnierende Übernachtungszahlen in den DolomitenWährend der Vinschgau und das Meraner Land als Destinationen verstärkt gebucht wurden, verzeichnete man im Winterhalbjahr 2011/12 in den Dolomiten weniger Übernachtungen: Im Hochpustertal gingen die Buchungen um fast 5 Prozent zurück, am Kronplatz um 2,6 Prozent, in Alta Badia um 2,5 Prozent und in Gröden um 1,5 Prozent.Mehr Buchungen registrierten hingegen die Tourismusverbände Südtirols Süden, das Tauferer Ahrntal und das Eisacktal.stol