Wie aus einer Analyse des italienischen Fremdenverkehrsverbands ENIT zu den Weihnachtsferien 2025/26 hervorgeht, die die Zeiträume Weihnachten, Silvester und Dreikönigstag umfasst, ist die Nachfrage nach dem Reiseziel Italien deutlich gestiegen. Dieses wachsende Interesse an Italien als Urlaubsland spiegelt sich auch in den Auslastungszahlen der Beherbergungsbetriebe wider.<BR /><BR />Im Zeitraum vom 30. Dezember 2025 bis zum 7. Jänner 2026 liegt die durchschnittliche Auslastung in Italien bei 47,8 Prozent, was einem Anstieg von 2,6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit belegt Italien den ersten Platz in Europa und liegt vor wichtigen Wettbewerbern wie Spanien, Frankreich und Griechenland, die im selben Zeitraum niedrigere Durchschnittswerte erreichen. Besonders hohe Auslastungen werden im Aostatal mit 66,72 Prozent, im Trentino mit 66,04 Prozent und in Südtirol mit 64,35 Prozent verzeichnet. Dies bestätigt die starke Nachfrage nach alpinen Destinationen und Wintersportangeboten. Auch Regionen außerhalb der Alpen zeigen positive Ergebnisse, darunter Umbrien mit 56,03 Prozent und die Abruzzen mit 51,5 Prozent.<BR /><BR />Stark gefragt sind Ski- und Bergurlaube in den Dolomiten, im Aostatal und im Trentino, insbesondere auf den Märkten Österreich, Deutschland und Asien. Kulinarische Reisen gewinnen vor allem in den Überseemärkten an Bedeutung, ebenso wie religiöser Tourismus und Pilgerreisen im Zusammenhang mit dem Heiligen Jahr 2025, insbesondere nach Rom und Assisi. Historische Dörfer und kleinere Städte ziehen vor allem Reisende aus den USA, Kanada und Australien an, während Süditalien mit Destinationen wie Neapel, der Amalfiküste, Sizilien, Apulien und Matera sowohl in Europa als auch außerhalb Europas stark nachgefragt wird. Gründe dafür sind unter anderem das milde Klima, die lebendigen Traditionen sowie das vielfältige kulturelle und gastronomische Angebot. Zu den meistgebuchten Reisezielen zählen zudem Städte mit kulturellem Schwerpunkt, allen voran Rom, Florenz und Venedig.<BR /><BR />Ivana Jelinic, Geschäftsführerin des Fremdenverkehrsverbands ENIT, unterstreicht, dass Italien sowohl in nahegelegenen als auch in weit entfernten Herkunftsmärkten immer beliebter werde und dass die Vielfalt des touristischen Angebots - von Kunst und Kultur über Meer und Berge bis hin zu Kulinarik und Luxus - einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstelle. Das ENIT-Monitoring zeigt zudem, dass Italien in dieser Jahreszeit stabil zu den Top-3-Destinationen weltweit gehört und in Märkten wie den USA, Kanada, Mexiko und Australien sogar den ersten Platz einnimmt.<BR /><BR />Tourismusministerin Daniela Santanchè betonte, dass Italien als Urlaubsdestination weiterhin über dem europäischen Durchschnitt wachse. Dies sei ein Ergebnis des Engagements der gesamten Tourismusbranche, die das Land zunehmend attraktiver und wettbewerbsfähiger mache.