Mittwoch, 04. März 2020

„Wir bräuchten 20 Millionen Euro“

Das Trentino stellt einen Solidaritätsfonds in Höhe von 14 Millionen Euro bereit, für jene Tourismusbetriebe, die aufgrund der aktuellen Corona-Krise ihre Saison früher beenden und die Mitarbeiter damit früher ohne Arbeit sind als geplant. Das seien Maßnahmen, die – neben anderen – auch in Südtirol diskutiert werden, sagt HGV-Präsident Manfred Pinzger.

Buchungsstornierungen sind in den Südtirols Hotels derzeit an der Tagesordnung.  shutterstock
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Buchungsstornierungen sind in den Südtirols Hotels derzeit an der Tagesordnung. shutterstock - Foto: © shutterstock
„Wir haben auch in Südtirol über eine solche Maßnahme diskutiert“, so Pinzger. Man habe verbandsintern eine Hochrechnung erstellt: „In Südtirol bräuchten wir 20 Millionen Euro, wenn sich die Situation nicht beruhigt.“

Pinzger betont aber – ebenso wie Tourismuslandesrat Arnold Schuler –, dass man zuerst die Entwicklungen in den kommenden Tagen genau beobachten müsse, um genauere Vorstellungen vom Schaden für den Tourismus und die gesamte Südtiroler Wirtschaft durch Ausfälle und Stornierungen zu bekommen.



stol