Dienstag, 06. Dezember 2016

„Wir dürfen kein Massentourismus-Land werden“

20 Millionen Gäste nächtigten im Sommerhalbjahr in Südtirol - ein neuer Rekord. Ist damit die Grenze erreicht, oder verträgt das Land noch mehr?

Marco Pappalardo: „Für die Qualität, die wir in Südtirol bieten, sind wir preislich immer noch etwas zu niedrig.“
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Marco Pappalardo: „Für die Qualität, die wir in Südtirol bieten, sind wir preislich immer noch etwas zu niedrig.“

„Wir dürfen nicht zulassen, dass Südtirol das Image eines Massentourismus-Landes bekommt“, sagt Marco Pappalardo, Kommunikationsleiter bei IDM Südtirol. Das wäre schädlich. Die Frage, ob die Grenze erreicht ist, müsse man differenzierter betrachten.

„Es gibt in Südtirol Gebiete, die vor allem in den Nebensaisonen noch Potenzial nach oben haben. Andererseits gibt es Gebiete, die die Sättigung erreicht haben, vor allem in den Monaten Juli und August“, sagt der Tourismusexperte. In diesen Gebieten sei die Grenze erreicht.

Auch findet Pappalardo, dass sich Südtirol immer noch unter Wert verkaufe: „Für die Qualität, die wir in Südtirol bieten, sind wir preislich immer noch etwas zu niedrig.“

D/sor

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Das gesamte Interview mit Marco Pappalardo lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol