„So kann es nicht weitergehen. Wir verbringen inzwischen mehr Zeit im Stau als im Fahrmodus“, kritisiert Alexander Öhler, Obmann der Transporteurinnen und Transporteure im lvh. Und jede Stunde im Stau verursache zusätzliche Kosten, erschwere die Tourenplanung und erhöhe den Druck auf Fahrer und Unternehmen gleichermaßen. <h3> Frächter fordern mehr Nachtbaustellen</h3>In den vergangenen Wochen kam es auf der Brennerautobahn wiederholt zu kilometerlangen Staus. Neben dem hohen Verkehrsaufkommen und Unfällen, wie zuletzt am heutigen Mittwoch <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/horrorunfall-auf-der-a22-zwischen-vier-lkw-autobahn-gesperrt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Horrorunfall auf A22)</a>, sorgen auch zahlreiche Baustellen für Verzögerungen. Gerade hier sieht der lvh Handlungsspielraum. „Entweder wird auf den Baustellen verstärkt nachts gearbeitet oder es müssen andere Lösungen her“, fordert Öhler.<BR /><BR />Darüber hinaus spricht sich Öhler dafür aus, das Lkw-Überholverbot zumindest in den Nachtstunden abschnittsweise aufzuheben. „Wenn Lkw – wie früher – zwischen Bozen Süd und Verona von 22 bis 6 Uhr überholen dürften, wäre das bereits eine spürbare Verbesserung“, ist er überzeugt.<BR /><BR />Die Frächter im lvh warnen davor, die volkswirtschaftlichen Folgen der ständigen Verzögerungen zu unterschätzen. Gemeinsam mit den zuständigen Stellen fordert Öhler daher rasch umsetzbare Maßnahmen, um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Leistungsfähigkeit der Brennerachse langfristig zu sichern.