Sonntag, 26. Juli 2020

„Wir würden umgehend reagieren können“

Der Urlaubsort St. Wolfgang in Oberösterreich wird immer mehr zu einem neuen Coronavirus-Hotspot. Bis gestern Abend wurden 44 Corona-Fälle in 11 Tourismusbetrieben verzeichnet. Doch wie wäre Südtirol auf einen solchen „touristischen“ Infektionsherd vorbereitet? Diese Frage stellt die Sonntagszeitung „Zett“ am heutigen Sonntag.

HGV-Präsident Manfred Pinzger versichert: Südtirols Tourismussektor ist auf Problemfälle bestens vorbereitet.
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HGV-Präsident Manfred Pinzger versichert: Südtirols Tourismussektor ist auf Problemfälle bestens vorbereitet. - Foto: © DLife/DF
Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Urlaubsort St. Wolfgang steigt und steigt ... bis auf 44 Corona-Fälle am späten Samstagabend. Betroffen sind vorwiegend im Tourismussektor Beschäftigte. Dennoch rief die Gemeinde auch Bewohner und Gäste dazu auf, möglichst zu Hause bzw. in den Unterkünften zu bleiben.

Und wenn so etwas in Südtirol passieren würde? „Dann würden wir umgehend reagieren“, betont HGV-Präsident Manfred Pinzger gegenüber der „Zett“. „Wir sind in enger Abstimmung mit dem Sanitätsbetrieb, und es gibt auch schon ganz konkrete Konzepte – etwa mit Schnelltests für Touristen.“

Alle im Tourismussektor hätten großes Interesse daran, dass Südtirol weiterhin eine sichere Destination bleibe.


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