Auf Ebene der Provinzhauptstädte liegt Bozen mit 1,8 Prozent an der Spitze - vor Rom und Mailand mit jeweils 1,6 Prozent. Die Prognose zeichnet zugleich ein wirtschaftlich uneinheitliches Bild Italiens. Zwischen der wachstumsstärksten und der schwächsten Region liegen 1,6 Prozentpunkte. Hinter Trentino-Südtirol folgen Latium und die Toskana mit jeweils 1,2 Prozent. <BR /><BR />Emilia-Romagna, Basilikata und Ligurien kommen auf jeweils 1,1 Prozent. Am Ende des regionalen Rankings steht das Aostatal als einzige Region mit einem erwarteten Rückgang von 0,1 Prozent. Kalabrien liegt mit 0,1 Prozent Wachstum nur knapp davor, Molise kommt auf 0,5 Prozent.<BR />Regional liegt der Nordosten Italiens mit einem erwarteten Wachstum von 1,1 Prozent vorn, gefolgt von Mittelitalien mit 1,0 Prozent. Der Nordwesten sowie Süditalien und die Inseln kommen jeweils auf 0,8 Prozent.<h3> Bozen führt mit 1,8 Prozent vor Rom und Mailand.</h3>Auch bei den Städten zeigen sich deutliche Unterschiede. Bozen führt mit 1,8 Prozent vor Rom und Mailand. Im Süden Italiens entwickelt sich Neapel mit 1,5 Prozent besonders stark. Bari kommt auf 1,3 Prozent. <BR />Zwischen der wachstumsstärksten und der schwächsten Provinzhauptstadt liegen 1,8 Prozentpunkte. Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung von Confesercenti mit Prognosen des Centro Europa Ricerche (CER). <BR /><BR />Grundlage sind unter anderem die jüngsten Konjunkturprognosen des italienischen Haushaltsausschusses im Parlament UPB, der für Italien insgesamt ein Wachstum von 0,9 Prozent erwartet.<BR /><BR />Auch bei der Inflation zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. <BR />In Bozen wird für 2026 ein Anstieg der Verbraucherpreise um 3,4 Prozent erwartet. Damit liegt die Südtiroler Landeshauptstadt gemeinsam mit Rom hinter dem Spitzenreiter Reggio Calabria (4,3<BR />Prozent) und Neapel (3,5 Prozent). In Campobasso fällt der Preisanstieg mit 1,7 Prozent am geringsten aus.<BR /><BR />Confesercenti-Präsident Nico Gronchi verwies auf die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, mit denen sich die Regionen und Städte entwickeln. <BR />Ein erheblicher Teil des erwarteten Wachstums konzentriere sich auf wenige große Städte. Notwendig seien deshalb unter anderem Maßnahmen zur Stärkung der Innenstädte, zur Entlastung des Wohnungsmarktes und zur Steuerung des Tourismus.