Freitag, 02. Oktober 2015

„Wissen nehmen und geben“

Erfahrungen austauschen, Netzwerke aufbauen, Inputs erhalten, aber solche auch geben: Die Vorsitzende der Junghandwerker im lvh, Jasmin Fischnaller, hat für Südtirols Nachwuchs beim Bundeskongress der Junioren des Handwerks in Erfurt wichtige Kontakte geknüpft.

Jasmin Fischnaller, Landesvorsitzende der Junghandwerker, René Fornol, Vorsitzender des Bundesverbands der Junioren des Handwerks, Hannelore Schwabl, lvh-Mitarbeiterin (v.r.)
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Jasmin Fischnaller, Landesvorsitzende der Junghandwerker, René Fornol, Vorsitzender des Bundesverbands der Junioren des Handwerks, Hannelore Schwabl, lvh-Mitarbeiterin (v.r.)

„Der Blick über den Tellerrand kann nur von Vorteil sein“, ist Jasmin Fischnaller, Landesvorsitzende der Junghandwerker im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister, überzeugt. „Zu wissen, was für Jugendliche im Ausland wichtig ist, bringt uns auch selbst weiter.“

Jasmin Fischnaller war vor Kurzem Gast am Bundeskongress der Junioren im Handwerk in Erfurt, bei der sich Vorsitzende der Junghandwerker aus allen Bundesländern Deutschlands zu ihrer jährlichen Vollversammlung trafen.

Bei den einzelnen Treffen der Vertreter der unterschiedlichen Funktionen hatte Jasmin Fischnaller die Gelegenheit, sich einzubringen, spezifische Fragen zu stellen und ihre eigenen Erfahrungen mitzuteilen. Gesprochen wurde in Erfurt beispielsweise über die Stärkung eines einheitlichen Bildungssystems, über die allgemeine Verbindung und Kommunikation zwischen dem zentralen Landesausschuss und den lokalen Ortsgruppen sowie auch über die Stärke des Handwerks, ethnische und moralische Werte mit Wirtschaft zu verknüpfen.

Beim abendlichen Festakt wurde deutlich gemacht, wofür die Junioren des Handwerks stehen. Ehrengäste wie Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Stefan Lobenstein, Präsident der Handwerkskammer Erfurt, Katja Suding, Vorsitzende der FDP-Fraktion und Altbischof Prof. Axel Noack unterstrichen die Aufgaben und Herausforderungen im ehrenamtlichen Engagement für Handwerk und Gesellschaft und die Bedeutung von sozialen Werten.

Duale Ausbildung als Garant für erfolgreiche Zukunft

„Die Teilnahme am 59. Bundeskongresses der Junioren des Handwerks in Erfurt hat einen Erfahrungsaustausch mit Vertretern aus Realitäten ermöglicht, die der Südtiroler Wirtschaftswelt nahe stehen“, erklärt Jasmin Fischnaller nach ihrem Gespräch mit René Fornol, Vorsitzenden des Bundesverbands der Junioren des Handwerks.

„Die duale Ausbildung ist ein Garant für eine erfolgreiche Zukunft und es tut gut zu sehen, wie die anderen Jugendverbände im Handwerk arbeiten und sich organisieren, welche unterschiedlichen Ansätze sie haben. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel: unsere Zukunft in die Hand zu nehmen und durch die Qualität unserer Arbeit zu überzeugen.“

stol