<BR /><BR />Die gute Nachricht zuerst: Die Preise für Diesel und Benzin sind in den vergangenen Tagen leicht gesunken, nachdem sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs verständigt hatten. Dennoch kostet die Tankfüllung im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr. <BR /><BR />Während im Juni 2025 in Südtirol ein Liter Diesel in Selbstbedienung durchschnittlich 1,66 Euro und ein Liter Benzin 1,75 Euro kostete, liegen die Preise aktuell bei 2,00 Euro für Diesel und 1,90 Euro für Benzin. Das zeigen die Daten des italienischen Unternehmensministeriums.<BR /><BR />Im Vergleich zu anderen italienischen Urlaubsregionen gehört Südtirol damit zu den teureren Tankstandorten. An der Adria – in Venetien und der Emilia-Romagna – kostet ein Liter Diesel im Durchschnitt 1,95 Euro, Benzin 1,85 Euro. In der Toskana liegen die Spritpreise bei 1,96 Euro für Diesel und 1,85 Euro für Benzin. Wer also im Süden den Tankstopp einplant, kann Geld sparen. Dies gilt jedoch nicht für den, der entlang der Autobahn tankt. <BR /><BR />Auch nördlich des Brenners liegen die Preise unter dem Südtirol-Schnitt. In Österreich kostet der Diesel im Schnitt 1,85 Euro pro Liter und Benzin 1,75. In Deutschland 1,77 und 1,89 Euro. Besonders groß ist das Sparpotenzial für Urlauber, die nach Slowenien oder Kroatien reisen. Wer dort vor der Abreise noch tankt, kann deutlich sparen: Dort kostet Diesel teilweise weniger als 1,70 Euro pro Liter, Benzin weniger als 1,60 Euro.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1325685_image" /></div> <h3> Geringe Nachfrage lässt Flugpreise purzeln</h3>Nicht alles hat sich wegen des Krieges im Nahen Osten verteuert. Vor allem Flüge ins Ausland sind derzeit günstiger geworden. Unsicherheiten im Luftverkehr und die Sorge vor möglichen Kerosin-Engpässen haben die Nachfrage nach Flugreisen spürbar gedrückt. In der Folge sind die Ticketpreise im Schnitt um 23 Prozent gefallen, zeigt eine Erhebung des Verbraucherverbands Assoutenti. Beispielsweise ist derzeit ein Flug von Mailand nach Santorini im August für knapp unter 180 Euro zu haben, im Vorjahr waren es noch 392 Euro – ein Minus von rund 56 Prozent. Auch auf Fernstrecken sind die Preise gesunken.