In einigen italienischen Städten ist die kultige Kombination Pizza und Getränk innerhalb von nur 3 Jahren sogar um mehr als 30 Prozent teurer geworden. <BR /><BR />Die Städte, in denen die Durchschnittskosten für einen Pizzaabend unter der Schwelle von 10 Euro bleiben, werden immer weniger. Bozen besetzt Platz 2 im Ranking der teuersten Städte, wenn es um Durchschnittspreise für Pizza und Getränk geht. Fast 14 Euro muss man in der Südtiroler Landeshauptstadt für den Pizza-Spaß ausgeben, geht aus einer vom Konsumentenschutzverband Altroconsumo durchgeführten Erhebung hervor. <h3> Bozen auf Rang 2</h3>Die Stadt, in der in einer Pizzeria die Pizza im Durchschnitt am teuersten ist, ist mit 14,11 Euro Sassari auf Sardinien. Mit 13,90 Euro folgt dann Bozen vor teuren Städten wie Mailand und Venedig. Trient besetzt Platz 5. <BR /><BR />In Venedig kann man je nach gewähltem Lokal zwischen 10,50 und 24 Euro für eine Pizza ausgeben, in Mailand zwischen 8 und 19,50 Euro. Einen großen Preisunterschied gibt es auch in Trient, wo man zwischen 8,70 und 18,80 Euro für eine Pizza ausgeben muss. <BR /><BR />Die Kostenunterschiede in Städten wie Perugia und Pescara halten sich in Grenzen: In diesen Städten beträgt der Unterschied nur 2 Euro. Was die Kostenersparnis betrifft, so geht aus der Erhebung klar hervor, dass die Pizzerien in Mittel- und Süditalien deutlich erschwinglicher sind. <h3> Günstigste Stadt ist Livorno</h3>Die günstigste Stadt ist Livorno, wo eine Pizza durchschnittlich 8,67 Euro kostet. Auch in Reggio Calabria und Pescara sind die Preise niedrig und liegen bei 9,15 bzw. 9,18 Euro. Neapel, die Heimat der Pizza, ist nach wie vor in der Lage, ihr typisches Gericht zu einem erschwinglichen Erlebnis anzubieten, auch wenn hier die Preise seit 2022 leicht gestiegen sind.<BR /><BR />Jüngst sorgten Pläne des ehemaligen Formel-1-Unternehmers Flavio Briatore, in Neapel eine „Luxuspizza“ einzuführen, für Aufruhr. Der 74-jährige Unternehmer, der für seine exklusiven Lokale auf Sardinien und in Monte Carlo bekannt ist, bietet in den Pizzerien seiner Kette „Crazy Pizza“, von denen es schon Ableger an der Costa Smeralda, auf Sardinien, in London, Rom und seit kurzem in Mailand gibt, die Basis-Version der Pizza Margherita für 17 Euro an. Die neapolitanischen Pizzabäcker werfen Briatore vor, eine völlig überteuerte Pizza für Reiche kreiert zu haben, die die Seele, Geschichte und Kultur dieser Speise nicht respektiere, denn Pizza sei ein Gericht des Volkes. Der örtliche Verband der Pizzaioli, der Pizzabäcker in Neapel, protestiert.