Das Sortiment ist für eine Gemeinde mit über 300 Einwohnern erstaunlich groß und vielfältig: Von Brot, Wurst und Speck über Getränke, Fertiggerichte, Geschenkartikel und Haushaltswaren bis hin zu Nägeln, Schrauben und Futtermitteln findet sich im Geschäft vieles, was im Alltag gebraucht wird. Natürlich gehen auch die „Dolomiten“ über den Ladentisch – und Abonnenten können ihr Tagblatt im Geschäft abholen.<BR /><BR /> Das Angebot sei im Laufe der Jahre immer wieder angepasst und erweitert worden, erzählt Weger. Große Mengen an Stoffen würden heutzutage beispielsweise nicht mehr verkauft. „Auch Bekleidung haben wir nur noch in einem kleinen Umfang im Angebot. Da können wir mit der Konkurrenz einfach nicht mithalten“, sagt die Laureinerin.<BR /><BR />Für Theresia Weger ist der Dorfladen weit mehr als ein Geschäft: „Ich glaube, dass wir auch eine soziale Aufgabe erfüllen. Die Leute treffen sich hier.“ Dass die Nahversorgung in Laurein funktioniert, liegt auch an der Flexibilität der Familie. „Oft halten wir länger offen, mittags ebenso wie abends. Sonntags haben wir eigentlich geschlossen. Wenn aber jemand etwas braucht, sagen wir natürlich nicht nein. Wir wohnen ja im selben Haus“, erzählt die 61-Jährige. <BR /><BR />Dass das keine leeren Worte sind, zeigt sich prompt: Gerade kommt ein Bub herein und wird, obwohl eigentlich geschlossen ist, freundlich bedient. „Ich verschicke niemanden“, betont Weger, die vor dem Geschäft auch einen Automaten aufstellen ließ – u. a. mit Getränken und Zigaretten.<BR /><BR /> „Ich arbeite sehr gerne. Wenn ich nicht mehr hier sein könnte, würde ich krank werden“, sagt sie. Und so wie es aussieht, gibt es den Laden auch künftig: „Unser Sohn Damian macht weiter“, betont Weger. Dankbar ist sie auch für die Landesförderung für Nahversorger: „Jeder Euro zählt, wenn man bedenkt, was nur der Strom kostet. Angestellte wären aber trotzdem keine drin.“ Übrigens: Weger bietet auch Post-Dienstleistungen an. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1360434_image" /></div>