Sonntag, 12. Mai 2019

Wobi übergibt neue Wohnungen in Gais

In Gais im Pustertal sind kürzlich 6 von 9 Wohnungen in einem Neubau des Wohnbauinstitutes an die Mieter übergeben worden.

Das Gebäude hat eine kompakte Oberfläche was für sich schon geringe Heizungskosten mit sich bringt, hinzu ist es an ein Fernheizwerk angeschlossen und hat das Siegel eines Klimahaus B Standard.
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Das Gebäude hat eine kompakte Oberfläche was für sich schon geringe Heizungskosten mit sich bringt, hinzu ist es an ein Fernheizwerk angeschlossen und hat das Siegel eines Klimahaus B Standard. - Foto: © STOL

Die Landesrätin für Wohnungsbau Waltraud Deeg und der Präsident des Wohnbauinstitutes Heiner Schweigkofler sowie die Bürgermeister von Gais Christian Gartner und dessen Referentin Ulrike Großgasteiger übergaben die Wohnungen an die Mieter. Anwesend waren u.a. auch der Generaldirektor Wilhelm Palfrader und der technische Direktor Gianfranco Minotti. Landesrätin Deeg hob die große Unterstützung der Gemeinde Gais hervor, „denn die zur Verfügung gestellten Grünflächen, sind keine Selbstverständlichkeit“. Das Gebäude hat eine kompakte Oberfläche was für sich schon geringe Heizungskosten mit sich bringt, hinzu ist es an ein Fernheizwerk angeschlossen und hat das Siegel eines Klimahaus B Standard.

Der Bürgermeister von Gais, Christian Gartner, zeigte sich stolz auf die Lebensqualität seines Dorfes, das durch ein solch gelungenes Gebäude durchaus dazu gewinnt. Die Referentin Ulrike Großgasteiger wünscht sich, dass die neuen Mieter sich in der Dorfgemeinschaft wohlfühlen und sich gut integrieren können.

17 Personen ziehen ein. - Foto: STOL

Neueste Standards

In diesem WOBI-Haus wurden die innovativsten Standards des WOBI angewendet, die die Langlebigkeit des Gebäudes und eine große Kosteneinsparung gewährleisten. Jede Wohnung ist sehr hell und die Gestaltung ist von eleganten, klaren Linien gekennzeichnet, im Einklang mit dem umliegenden Gebirge.

Die Architektin Veronika Köllensperger unterstrich die Tatsache, dass man in diesem Fall besonders darauf geachtet hat, „wenig Erdbewegung zu erzeugen und den Bau der umliegenden Hügellandschaft anzupassen.“ Es sei hinzu eine Herausforderung gewesen, den Planern und Mietern gerecht zu werden. Allgemeine Flächen für Kinder aber auch eine gezielte Privatsphäre sollen für eine gelungene Gemeinschaft sorgen. Am Ende der feierlichen Zeremonie erteilte Pfarrer Martin Kammerer den Segen.

17 Personen ziehen ein

Die Wohnungen haben eine Größe zwischen 45 und 90 Quadratmeter. Insgesamt sind 17 Personen in diese Wohnungen eingezogen. Drei Wohnungen werden zu einem späteren Zeitpunkt zugewiesen.

Mit der Übergabe dieser Wohnungen verfügt das Wohnbauinstitut in der Gemeinde Gais nun über 47 Wohnungen.

stol

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