Alle, die mit Wohnungen das schnelle und vor allem „schwarze“ Geld machen, müssen sich auf härtere Zeiten gefasst machen. In Rom werden bereits Meldedaten von Beherbergungsbetrieben mit den Steuererklärungen der Besitzer abgeglichen und mögliche Steuerhinterzieher systematisch eingekreist. <BR /><BR /><BR />Das Problem der Kurzzeitvermietung in Italien will die Regierung vor allem mit dem Nationalen Identifikationskodex (Cin) angehen. Mit August endet die Testphase für den Cin, am 1. September tritt das System in vollem Umfang in Kraft – mit strengeren Regeln für über 500.000 Kurrzeitvermietung auf dem Staatsgebiet.<h3> Plattformen müssen mitziehen</h3>Große digitale Plattformen wie Airbnb und Booking.com stehen bei dieser Umstellung an vorderster Front stehen. Die Regierung hat sich mit diesen Unternehmen darauf geeinigt, Angebote von Ferienwohnungen ohne Cin zu sperren. <BR /><BR />Die ersten Regionen, die Cin testen, wie Apulien, Venetien und die Lombardei, haben bereits diesen Weg eingeschlagen. Mit dem Beitritt von Sardinien, Ligurien und Molise wird das Experiment weiter ausgedehnt und wird bald auch die Basilikata, die Emilia-Romagna, Latium, die Toskana und Piemont umfassen. Das Ziel ist klar: Bis Ende August sollen alle italienischen Regionen für dieses neue System der Kurzzeitvermietung bereit sein.<BR /><BR />Das Ministerium für Tourismus entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Finanzamt und der Guardia di Finanza eine umfassende nationale Datenbank, die nicht nur Kurzzeitvermietungen, sondern alle Beherbergungsbetriebe umfasst. Dank dieser Datenbank wird es möglich sein, Gegenkontrollen durchzuführen und schnell zu erkennen, ob ein Verdacht auf Unregelmäßigkeiten besteht.