Donnerstag, 07. September 2017

Wolf und Bär: "Situation außer Kontrolle"

? Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) begrüßt die Initiative des Landeshauptmanns Arno Kompatscher und des Landesrates Arnold Schuler, für Südtirol eine eigene Regelung zur Kontrolle über Bären und Wölfe zu erreichen und aus den Projekten „Life Ursus“ und „LifeWolfAlps“ auszusteigen.

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Archivbild - Foto: © shutterstock

Die zunehmende Zahl von Raubzügen der Großraubtiere in den letzten Wochen hat gezeigt, dass die Projekte zu Wiederansiedelung von Wölfen und Bären allmählich außer Kontrolle geraten sind, heißt es in einer Presseaussendung des HGV.

„Nicht nur Bauern und Almbetreiber reagieren mit Zorn und Unverständnis, auch unter der Bevölkerung und den Gästen nehmen die Bedenken und Sorgen zu,“ ist man sich beim HGV sicher.  

Für den HGV muss diese Realität noch ernster genommen werden. „Südtirol hat eine sehr aktive Almwirtschaft sowie ein dichtes Wanderwegenetz in den alpinen Regionen – beides wird auch von unseren Gästen sehr geschätzt und sind somit touristisch sehr wertvolle Aspekte. Deshalb muss in der Frage, wie sinnvoll die Ansiedlung von Wölfen und Bären in Südtirol ist, auch dieser Aspekt mitberücksichtigt werden“, unterstreicht HGV-Präsident Manfred Pinzger.

stol