Freitag, 14. August 2015

„Wollen Weg der Entlastung weitergehen“

Das Landesinstitut für Statistik (Astat) hat für Südtirol die Indikatoren der Europa-2020-Strategie errechnet. Landeshauptmann Arno Kompatscher erkennt darin ein „positives Stärken-Schwächen-Profil“. Dieses beschränke ihn und seine Regierung „den eingeschlagenen Weg der Entlastung weiter zu gehen“.

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Südtirol konnte auch im Jahr 2014 eine hohe Beschäftigungsquote halten. "Ein sicherer Arbeitsplatz ist grundlegend für die Teilhabe an der Gesellschaft und gerade deshalb hat die Südtiroler Landesregierung viel Energie investiert, um den Südtiroler Arbeitsmarkt trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu festigen und neue Dynamik zu schaffen", teilt der Landeshauptmann in einer Presseaussendung mit. Er verweist dabei auf die bereits erfolgten Steuerentlastungen und die angestrebte weitere Erhöhung der No-Tax-Area.

„Luft nach oben“

Die Entlastung der Wirtschaft sei dabei ebenso ausschlaggebend, wie die Investition in Forschung und Entwicklung als Grundlage für die Schaffung neuer und attraktiver Arbeitsplätze. "Im Bereich Forschung und Entwicklung hat Südtirol noch Luft nach oben und wir arbeiten daran, die gesteckten Ziele zu erreichen", so Kompatscher.

Südtirols größte Schwäche

Zu den Stärken Südtirols zählt auch der erhebliche Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch. Die markanteste Schwäche Südtirols ist laut Astat-Erhebung auf den Transitverkehr zurückzuführen und betrifft die Treibhausemmissionen. "Mit dem Grundsatzpapier zur Verlagerung des Güterschwerverkehrs auf die Schiene haben wir bereits im Mai eine klare Marschroute zur Reduzierung dieser Belastung festgelegt", betont Kompatscher.

stol