Montag, 16. Oktober 2017

WorldSkills: Halbzeit bei Berufsolympiade

Nach einigen technischen Pannen am Sonntag arbeiten die 22 Südtiroler Teilnehmer konzentriert und engagiert weiter. Der Druck ist hoch, denn selbst der kleinste Fehler kann das Aus für eine Medaille bedeuten.

Installateur Patrick Kienzl lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. - Foto: World Skills
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Installateur Patrick Kienzl lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. - Foto: World Skills

Die Grundeinstellung der WorldSkills Italy Mannschaft lautet: Weiter Vollgas geben und mit höchster Konzentration die Aufgabenstellungen abarbeiten. Am ersten Wettbewerbstag war es zu einigen technischen Komplikationen gekommen wie zum Beispiel einen Stromausfall bei den Zimmerern und Landschaftsgärtnern oder ein nicht funktionierender Backofen bei der Konditorin Veronika Geiser. Die Südtiroler haben sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen lassen und geben weiterhin ihr Bestes. 

Hart und voller Motivation kämpft derzeit der Installateur für Heizungs- und sanitäre Anlagen Patrick Kienzl. Nach einem Startfehler am Sonntag hat er wertvolle Zeit verloren, die er mittlerweile aber großteils wieder aufgeholt hat. Eine beeindruckende Männerfrisur hat die Friseurkandidatin Marion Müller kreiert, ebenso gut im Rennen sind derzeit die Bauberufe. 

„Diese Weltmeisterschaft zeigt einmal mehr die hohen Anforderungen an die Leistungen der jungen Mädchen und Burschen. Hinzu kommt noch eine fremde Kultur, andere Rohstoffe und Materialen sowie andere klimatische Bedingungen“, berichtet Jasmin Fischnaller, Vorsitzende der Junghandwerker im lvh.

Ob es am Ende für eine vordere Platzierung oder gar Edelmetall reicht, stehe aber noch in den Sternen.

stol

stol